Al Capone – Band 1
Al Capone
Band 1
Wollen Sie Al Capone töten?
Fünfzigtausend Dollar zahle ich dem Menschen, der Mut und Verschlagenheit besitzt, Al Capone zu töten.
Dion O’Banion
Kapitel 1
Ich soll Capone töten!
Ich war gerade in ein speak-easy1 eingetreten, das Die drei Skorpione hieß, weil sich dort Druck, Moran und Weiß zu versammeln pflegten, drei Gangster2, die sich ihrer Unzertrennlichkeit wegen den Spitznamen Die drei Musketiere erworben hatten.
Das Lokal befand sich im ersten Stock eines Riesengebäudes im Norden von Chicago. Um in dieses Restaurant Zutritt zu erhalten, Weiterlesen
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 5 – Kapitel 4
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Fünfte Episode
Das Geheimnis der Insel der Gehenkten
Viertes Kapitel
Die Insel der Gehängten
Das Land, auf dem die Schiffbrüchigen landeten, ist eine Insel etwas südlich der Aleuten, etwa hundert Kilometer von der Insel Sachalin entfernt. Sie wurde im 18. Jahrhundert von deutschen Seefahrern entdeckt und Sankt-Frederik-Insel genannt. Seither ist sie, da sie nicht auf der Route der Schiffe liegt, nicht nur bei den Seefahrern, sondern auch bei den meisten Geographen völlig in Vergessenheit geraten. Es gab sogar eine Zeit, in der sie zwischen Russland und den Vereinigten Staaten umstritten war. Das eisige Gebiet schien jedoch so uninteressant zu sein, dass die Angelegenheit erst 1901 geklärt wurde. Damals wurde sie offiziell den Weiterlesen
Nick Carter – Band 16 – Haken-Max – Kapitel 6
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Haken-Max
Ein Detektivroman
Der Doppelgänger
Der so prompt aus Peteys Biertunnel Beförderte eilte schnell über die Straße, doch verringerte er sein Tempo in dem Augenblick, als er sich davon überzeugt hatte, dass er nicht verfolgt wurde.
Dann schlenderte er langsam weiter, bis er endlich eine dunkle, enge Sackgasse erreicht hatte. In diese schlüpfte er und machte sich daran, sein Äußeres durchgreifend zu verändern.
»Na, das ging ja noch glücklich«, brummte er vor sich hin, als er im Handumdrehen zu einem grundverschiedenen Mann geworden war, welcher dem braven Sam Bulger zum Verwechseln ähnlich sah. »Ich denke, es schadet nichts, halten mich die Weiterlesen
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 39
Wir zogen langsam nach Jackson’s Hole, eine Strecke von zwanzig Meilen, und hielten am 31. des Monats an einem kleinen Slough westlich des Lewis River. Mit diesem Wort bezeichnet man in den Bergen den Teil eines Flusses, der durch eine Insel vom Hauptstrom getrennt ist. Wir passierten einige riesige Schneebänke in den Bergen, die wir aber ohne Probleme, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten, überwinden konnten. Nach dem anstrengenden Tagesmarsch wurden wir abends von einem Regenschauer durchnässt, der, wie der Leser mit Recht annehmen darf, keineswegs zu unserer Behaglichkeit und Selbstzufriedenheit beitrug.
Als wir am Morgen des 1. Juni wenig erfrischt aufstanden und feststellten, dass der Regen immer noch in Abständen fiel, waren wir mit dem Wetter sehr unzufrieden. Trotzdem brachen wir das Lager ab, stiegen etwa 15 Meilen das Tal hinauf und hielten uns auf der östlichen Seite des Flusses auf. Wir fanden eine große Büffelherde im Tal und erlegten mehrere Tiere, darunter auch einen großen Bären, der seine Kühnheit, auf uns zu warten, mit dem Leben bezahlte.
Am nächsten Tag verließen wir den Fluss und gingen etwa vier Meilen ostwärts zu einem etwa vierzig Schritt breiten Bach, der in den Fluss mündet und Gros Vent’s Fork genannt wird. Dieser Name stammt von einem Stamm, der hier vor einigen Jahren auf dem Weg zu den Anipahoes vorbeikam, mit denen sie freundschaftliche Beziehungen unterhalten und die sie häufig besuchen. Der Bach ist ziemlich Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 15
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 15
Samstag, der siebte Mai, war ein arbeitsreicher Tag für meine Mitarbeiter. Maroney verließ das Hotel, gefolgt von Rivers, und ging umher, besuchte verschiedene Geschäfte und blieb schließlich an der Ecke Vine und Third Street stehen. Nach fünf oder zehn Minuten traf er Mrs. Maroney, die von Green verfolgt wurde. Es kam Rivers seltsam vor, dass sie diesen umständlichen Weg gewählt hatten, um sich zu treffen, und er verstand den Grund nicht. Als Mrs. Maroney ankam, nahm Maroney ihren Arm, und sie gingen gemeinsam zum Büro von Alderman G. W. Williams.
Sie blieben etwa eine Viertelstunde im Büro und gingen dann direkt zum Washington House. Wenige Minuten später tauchten sie in Weiterlesen
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