Slatermans Westernkurier Ausgabe 07-2025
Auf ein Wort, Stranger, heute wollen wir über Alice, die Poker Queen, berichten.
Der Wilde Westen war voller schillernder Figuren aller Couleur. Egal, ob Trapper, Fallensteller, Indianerhäuptlinge, Revolvermänner, Cowboys, Soldaten oder Siedler – ihre Namen sind bis heute tief mit der Pioniergeschichte Amerikas verwurzelt.
Seltsamerweise sind es jedoch fast nur Namen von Männern, an die man sich erinnert, obwohl es mindestens ebenso viele, wenn nicht sogar mehr Protagonistinnen gab, die es ebenfalls verdienen, im Gedächtnis zu bleiben.
Zwar sind Namen wie Anne Oakley, Belle Starr oder Calamity Jane auch heute noch bekannt. Sie sind jedoch nur die Speerspitze der geballten Weiblichkeit jener Tage. Wenn man wissenschaftlichen Studien Glauben schenken darf, waren sie die eigentliche treibende Kraft für die Erschließung und den Fortschritt im Wilden Westen. Wer sich mit diesem Thema etwas genauer beschäftigt und alte Gerichtsakten, Weiterlesen
Die Geschichte des Pony Express 03
Die Geschichte des Pony Express
Kapitel III
Der erste Ritt und sein Triumph
Am 26. März 1860 erschien in der ST. LOUIS REPUBLIC und im NEW YORK HERALD die folgende Ankündigung:
Nach San Francisco in 8 Tagen mit der Central Overland California and Pike’s Peak Express Company. Der erste Kurier des Pony Express wird am Dienstag, dem 3. April, um 17 Uhr den Missouri River verlassen und künftig wöchentlich regelmäßig verkehren, wobei nur Briefpost befördert wird. Der Abfahrtspunkt am Missouri River wird mit dem Osten telegrafisch verbunden sein und rechtzeitig bekannt gegeben.
Telegrafische Nachrichten aus allen Teilen der Vereinigten Staaten und Kanadas in Verbindung mit dem Abfahrtspunkt werden bis 17 Uhr des Abfahrtstages empfangen und über die Placerville- und die St.-Joseph-Telegrafenlinie nach San Francisco und die Zwischenpunkte vom verbindenden Express in acht Tagen übermittelt.
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Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 8
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben
Kapitel VIII.
Die FLYING SCUD
Das gute Schiff FLYING SCUD tastete sich vorsichtig an der Küste Jerseys entlang, denn es gab viele Gefahren zu fürchten. Gerüchte über die erneute Aktivität von Captain Kidd hatten sich südlich verbreitet. Mehr als ein Besatzungsmitglied hatte erklärt, das Schiff fahre ein Risiko ein, indem es sich ohne Eskorte nach Norden wagte. Schließlich wusste jeder an Bord, dass die Ladung die reichste war, die je von einem Handelsschiff transportiert worden war.
Der Kapitän war ein Fatalist. Er glaubte, dass nichts auf dem Wasser die FLYING SCUD jemals überwältigen könnte. Er sagte auch, dass, wenn die Zeit gekommen sei, das Schiff zu versenken oder in Brand zu setzen, nichts sie retten könne.
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Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 6
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 6
Flucht und Befreiung
Ironie des Schicksals! Wenn die Sterne das menschliche Schicksal lenken, in welcher Konstellation müssen sie sich dann befinden, um ein Zusammentreffen wie das zwischen dem unglücklichen Lumley und dem hartnäckigen Kinch zu arrangieren? Um 1950 aus der Bahn geworfen, nahm Jasper Kinch mithilfe eines Hypnotiseurs den unterbrochenen Faden seiner Vorwärtsbewegung wieder auf und traf per Trance im Jahr 2000 nur wenige Stunden nach dem Mann ein, den er verfolgte! Dies war Jasper Kinchs stolze Leistung – ein Rekord, den kein anderer Mann in irgendeiner Polizeidienststelle der Welt je übertroffen hat.
Lumley hatte keine Zeit, über den Fall nachzudenken oder die Ursachen für diesen schrecklichen Effekt zu ergründen. Er stand vor der Wahl zwischen Flucht und Gefangennahme und entschied sich, Fersengeld zu geben.
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 16. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Sechzehntes Kapitel
Wie Will zu seinem Spitznamen Buffalo Bill kam
In jenen Tagen der Grenzstreitigkeiten gab es für jeden arbeitssuchenden Mann Beschäftigung in Fülle. Die am besten bezahlte, so hart oder gefährlich sie auch sein mochte, sagte Will, sei stets am besten.
Zur Zeit, als Rom in Verfall geriet, nahm der Bau der Kansas-Pazifikbahn einen überaus raschen Fortgang. Dadurch eröffnete sich dem jungen Teilhaber der einst so vielversprechenden Firma Rose & Cody ein neues Tätigkeitsfeld – das des Büffeljägers. Beim Eisenbahnbau waren zwölfhundert Leute beschäftigt und die Gebrüder Goddard, die die Verpflegung dieser gewaltigen Arbeitermasse Weiterlesen
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