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Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 46

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

46. Wie Rübezahl noch einmal eine Jungfer ist.

Der Kräuterklauber, welcher eigentlich ein Schuster ist, aber einmal im Befreiungskrieg, wo sie ihn brauchten, Offizier war und den sie seitdem abgesetzt haben, weil keine Franzosen mehr zu versohlen sind und sich die Edelleute da überall wieder eingeschustert haben, der Kräuterklauber also kennt die Kriegsknechte so gut wie den Krieg selbst, den er bis zu Ende mitgemacht hatte, und kann in dem Punkt ein Wort mitsprechen. Also weiß er Weiterlesen →

Elbsagen 26

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

26. Der Pesthändler bei Pirna

Ende Mai im Jahre 1669 war ein Mann mit drei Säcken zu einem Schiffer zwei Meilen von Dresden bei Pirna gekommen und hatte von ihm über die Elbe gesetzt zu werden begehrt. Der Schiffer hatte einen von den Säcken angefasst, um ihn in den Kahn zu legen, allein er konnte ihn seiner Schwere wegen nicht bewältigen, und doch hatte jener sie alle drei auf den Buckel genommen und war damit fortgegangen, als wären sie nichts. Als er nun Weiterlesen →

Die Gespenster – Zweiter Teil – Sechsundfünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Sechsundfünfzigste Erzählung

Das betende Gespenst am Kaminfeuer

Gestern, so schrieb Herr von M… an einen seiner Freunde, gestern war die Vermählung der niedlichen Vieldak mit dem liebenswürdigen Saintville. Ich habe als Grenznachbar ihren Festtag feiern helfen. Aber, so froh wie der Tag Weiterlesen →

Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel VII

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Die harte Kur

VII.

Es war wirklich vieles und unter den günstigsten Umständen zusammengetroffen, um den für Agnes und die ihren so verhängnisvollen Fall auch ohne ihre Aussage aufzuklären und dem Ende entgegenzuführen. Auf drei Seiten und fast zugleich ergaben sich überraschende Offenbarungen.

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Deutsche Märchen und Sagen 40

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

40. Vom Breitöpfchen

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die wussten eines Abends nicht, was sie essen sollten.

Endlich sprach der Mann: »Frau, lass uns Brei essen.«

»Nein«, sprach die Frau, »dann müsste ich morgen das Breitöpfchen spülen, und das tue ich nicht.«

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