Archiv

Elbsagen 27

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

27. Der Spielmann am Niederpoyritzer Damm

In der Nähe des Dorfes Niederpoyritz bei Pillnitz war einmal ein Reitersmann erschlagen worden. Weil er ohne Beichte und Absolution dahingefahren ist, kann sein Geist keine Ruhe finden und erschreckt zur Mitternachtszeit die Vorübergehenden. Einmal war zu dieser Stunde ein Prager Fiedler dorthin gekommen, ein kecker Bursche, der den Teufel selbst nicht fürchtete. Der hatte sich an dem dort befindlichen Erlenbusch niedergesetzt, seine Fiedel Weiterlesen →

Die Gespenster – Zweiter Teil – Siebenundfünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Siebenundfünfzigste Erzählung

Beiträge zur Bestätigung der Volkssage, dass die Verstorbenen zuweilen spuken

Erste Erfahrung

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Deutsche Märchen und Sagen 41

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

41. Wie Albertus Magnus einen Neugierigen strafte.

Ein landfahrender Schuhmacher kam einmal nach Köln. Oftmals hatte er vordem groß Wunder sagen hören von Bruder Albrecht, dacht nun bei sich selbst: »Sollten all diese Dinge wahr sein, wie möchte ich sie dann wohl erproben.« Er kam mit seinem Schnappsack zu Bruder Albrechts Wohnung und fragte dreist, wo Bruder Albrecht wäre? Der Knabe fragte ihn, was er wolle? Der andere sprach, er müsste Herrn Albrecht sehen und sprechen. Da ging der Knabe zu Albrecht und meldete ihm, ein Jüngling mit einem Schnappsack wollte ihn sprechen.

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Aus dem Wigwam – Das Totenfeuer

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Das Totenfeuer

enn ein Indianer den Weg alles Fleisches gegangen ist und den ewigen Schlaf begonnen hat, so legen seine Anverwandten den Leichnam in einen Sarg von Birkenrinde und stellen denselben so lange auf ein hohes Gerüst, bis der Körper vollständig verwest ist. Damit der Geist, der sich nach der Meinung der Indianer noch einen Monat lang bei seiner ehemaligen Hülle aufhält, keine Not leide, werden rundum Körbe voller Speisen und vollgestopfte Tabakpfeifen aufgehangen. Ist es Winter, so wird während dieser Zeit ein mächtiges Feuer unterhalten, damit der Geist nicht friere und der Körper gegen hungrige Wölfe geschützt sei.

Den Ursprung dieses Totenfeuers erzählt sich der Odschibwä-Stamm auf folgende Art:
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Geister-Schocker – Folge 6

Geister-Schocker – Folge 6
Der Satansorden von Chalderon
Nach einem Roman von Earl Warren

Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 05.03.2010, Audio-CD, ca. 48 Minuten, 6,99 EUR, ISBN: 9783940812353

Buch: John Poulsen & Romantruhe
Regie: Markus Winter & Romantruhe
Musik: Oliver Baumann
Produziert von: Romantruhe Audio
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