Sabine Trinkaus – Mutter Seelen Allein
Sabine Trinkaus – Mutter Seelen Allein
Katharinas junge Familie scheint eine Vorzeigefamilie zu sein. Ihr Mann Patrick ist Augenarzt und verdient genug Geld, um seiner Frau und seinem Sohn Timo ein sorgenfreies, glückliches Leben zu bieten. Timo, der fünfjährige Sohn, sieht mit seinen blonden Locken aus wie ein Engel und ist der Sonnenschein seiner Eltern.
Katharina hatte zuerst überlegt, abzutreiben, als sie mit ihm schwanger war. Sie ließ sich dann aber von Patrick überzeugen, das Kind zu bekommen. Seitdem kümmert sie sich rührend um den Jungen, der durchaus nicht so pflegeleicht ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Er bekommt Tobsuchtsanfälle und schlägt in solchen Phasen um sich. Auch wirft er sich auf den Boden und tritt mit den Füßen nach seiner Mutter. Nach und nach erfährt der Leser, dass auch Katharina nicht so perfekt ist, wie Weiterlesen
Paraforce Band 36
C. C. Slaterman
Paraforce 36
PUYATHAK Teil 2
Die Brut des Uralten
Irgendwann kam Pascal Dubois wieder zu sich. Stöhnend öffnete er die Augen und versuchte sich aufzurichten. Aber es ging nicht.
Irritiert blieb er einige Sekunden lang liegen und blickte sich schließlich fragend um.
»Was zum Teufel …«
Elbsagen 28
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
28. Die Zerstörung von Helfenstein
Wenn man bei Tolkewitz in der Nähe von Pillnitz über die Elbe setzt, so kommt man in das Dorf Niederpoiritz und wendet sich dann rechts den Grund hinauf zum Rittergut Helfenberg, in dessen Nähe auf einem Hügel die Ruinen der alten Burg Helfenstein, die auch Rothfels (von ihren ehemaligen Besitzern, den Dehn-Rothfelsern) oder die Hilfenburg hieß, liegen, die früher unter dem Volk den wendischen Spottnamen Babaricy, die Burg des Weiberkerls Weiterlesen
Aus dem Wigwam – Der Waldwolf und der Steppenwolf
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Der Waldwolf und der Steppenwolf
in großer Waldwolf und ein kleiner Steppenwolf durchstreiften einst das Land in allen Richtungen nach Nahrung. Als sie schon beinahe verhungert waren, kamen sie an einen Wigwam, aus welchem ihnen eine frisch gebratene Hirschkeule entgegenduftete. Dieser verlockende Geruch machte sie gleichgültig gegen alle Gefahren, und sie beschlossen, auf die Hütte loszugehen und um Nahrung zu fragen. Die Indianer fütterten und behandelten sie sehr freundlich. Die Wölfe aßen sich satt und ruhten sich auf den Fellen aus, die man für sie hingelegt hatte.
Als sie nun am Morgen wieder abreisen wollten, sagte der Steppenwolf: »Wir haben hier eine angenehme Heimat gefunden. Alles ist in Hülle und Fülle vorhanden. Warum sollen wir sie nun verlassen? Lass uns doch bei unseren Weiterlesen
Oberhessisches Sagenbuch Teil 32
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Das Frauchen im Hirzenbergsrod
Am Hirzenbergsrod, nicht weit von der Betzenröder Grenze, hat schon mancher Mensch etwas erlebt, dass ihm der Schrecken davon sein Lebtag in den Knochen geblieben ist. Dort geht nämlich zur Abendzeit ein altes Frauchen um, das sich ehemals dick hat sehen lassen. Es ist grau, angetan am Leib. Auf dem Kopf aber trägt es ein weißes Striffelhäubchen und ist, wenn man sich nicht mit ihm foppt, ganz harmlos. Man braucht sich nicht vor ihr zu fürchten. Dass es aber keinen Spaß versteht, lehrt diese Geschichte.

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