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Joe Hill – King Sorrow II

Joe Hill
King Sorrow II

Roman, Hardcover, Heyne Verlag, München, Juli 2026, 640 Seiten, 24 Euro, ISBN: 9783453275799. Ebenfalls als E-Book (19,99 Euro) sowie als ungekürztes Hörbuch als Download (29,95 Euro) erhältlich. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Stefanie Adam und Kristof Kurz.

Sie haben ihn beschworen, damit er sie beschützt – jetzt werden sie ihn nicht mehr los: Arthur Oakes und seine Freunde haben als junge Erwachsene mittels eines okkulten Buchs den Drachen King Sorrow beschworen, der in einer Welt jenseits der unseren existiert, aber einmal im Jahr zu Ostern stark genug wird, um in sie hinüberzuwechseln. Wenn diejenigen, die ihn einstmals riefen, ihm dann keine Opfer nennen können, die er verbrennen soll, sind sie selbst an der Reihe. Und King Sorrow ist ein wahrer Meister darin, die Regeln des Bündnisses sehr weit auszulegen – und dabei für alle sehr viel mehr Leid zu verursachen, als jeder zuvor für möglich gehalten hat.

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Die Schwarzmäntel – Band 1 – Kapitel 3

Paul Féval
Die Schwarzmäntel
Originaltitel: Les Habits Noirs
Band 1
Kapitel 3
Fünfzig Don Juans

Wir müssen einige Stunden zurückgehen, um von einer Sache zu sprechen, die noch berühmter war als Monsieur Bancelles Geheim- und Tresorkassette. Zu jener Zeit war Caen eine etwas lautstarke Stadt: Die Studenten und das Militär machten viel Aufhebens um die hübschen Frauen. Die reizendste und zugleich schönste Erscheinung in Caen war Julie Maynotte, die Frau des Stahlschneiders. Die goldene Jugend der Stadt verließ die große Promenade und den Park der Präfektur, um unter den fernen Bäumen des Akazienplatzes auf und ab zu flanieren, seit André Maynotte an der Ecke der Promenade einen bescheidenen Laden für Büchsenmacherei und Kuriositäten eröffnet hatte, der rasch Zulauf fand.

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Das Astoria-Abenteuer – Teil 8

Max Felde
Das Astoria-Abenteuer
Nach den zeitgenössischen Aufzeichnungen von Washington Irving erzählt
Illustriert von L. Berwald
Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig. Stuttgart, Berlin, Leipzig. 1912

Dreiste Eigenmächtigkeiten und des Kapitäns Sturrkopf

Die Seekrankheit erfasste Mr. Dougal später als alle anderen. Dafür lag er aber auch umso länger matt und erschöpft in seiner Koje. Mac Kay, der schon lange wieder wohlauf war, fragte ihn eines Morgens allen Ernstes, ob er in diesem Zustand etwa bis zu den Sandwich-Inseln zu reisen gedenke.

Diese andauernde Schwäche hatte jedoch ihr Gutes: Die Hitze, die der Zusammenstoß mit dem Kapitän erzeugt hatte, verflog auf beiden Seiten allmählich. Als Mr. Dougal eines Morgens bei herrlichstem Wetter wieder munter an Deck erschien, kam man nicht mehr auf den Auftritt zu sprechen. Schließlich wünschten sich im Grunde beide Seiten nichts als ein gutes Einvernehmen.

Kapitän Jonathan Thorn war ein durchaus ehrenfester und gewissenhafter Mann, der mitunter recht gutmütig sein konnte. Weiterlesen →

Der Detektiv – Band 32 – Zwei Zigarettenstummel – Kapitel 4

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zwei Zigarettenstummel
Kapitel 4
In der Shwedagon-Pagode

Über die Lage und die Bauart der birmanischen Hafenstadt Rangun habe ich bereits in der vorigen Erzählung alles Nötige gesagt. Der Leser wird sich außerdem noch an den Namen Chatarsan besinnen, den ich zu Anfang dieses Abenteuers nur flüchtig erwähnen konnte. Detektivinspektor Chatarsan war der Abschied von uns sehr schwergefallen. Dies lag wohl weniger daran, dass er uns besonders ins Herz geschlossen hatte, als vielmehr an seiner Überzeugung von der eigenen Unzulänglichkeit einer Gegnerin wie Eugenie Malcapier gegenüber.

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Bunte Jugendbücher – Schelmenstreiche – 2

Bunte Jugendbücher
Schelmenstreiche
Aus alten Schwankbüchern von Jörg Wickram, Michael Lindener, Desiderius Erasmus, Ludwig Aurbacher, Johann Peter Hebel und Karl Simrock
Teil 2
Die doppelte Zeche
Geschrieben von Michael Lindener

Zu Passau war ein schalkhafter, aber eigennütziger Gastwirt, von dem viel seltsame Possen erzählt werden. Einst kam ein Gast mit einem großen Ranzen zu ihm ins Wirtszimmer.

Da sprach der Wirt zu dem Gast: »Nun, Landsmann, lege den Ranzen ab und rücke näher heran, dass neben dir noch einer Platz hat!«

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