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Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge

Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge

Zunächst beschreibt der Autor per Rückblende, wie zwei Internatszöglinge vom Bodensee, die sich für geistige Elite halten, 33 Jahre zuvor eine Tat planen, mit der sie dies unter Beweis stellen können. Diese Tat, genauer gesagt, die Entführung eines Jungen, der reiche Eltern hat, soll zeigen, dass sie der menschlichen Gesellschaft, in diesem Fall dem Polizeiapparat, hochüberlegen sind, weil sie so etwas tun können, ohne erwischt zu werden.

So planen sie, den Jungen zu entführen und in einer selbstgebauten Holzkiste, die die Größe eines begehbaren Kleiderschranks hat, im Wald zu vergraben, ihm einen Zugang zum Atmen zu lassen und Lebensmittel und Wasser mitzugeben, damit er nicht in der Kiste stirbt. Nachdem sie dann das Lösegeld von den Eltern erhalten haben, wollen sie den Jungen wieder freilassen.

Einige Kapitel später beschreibt der Autor dann, dass die beiden namens Grischa und Elmar, die sich selbst Castor und Pollux nennen und ein Paar sind, die Entführung tatsächlich durchziehen und der Polizei einen Kioskbesitzer als Täter präsentieren, der dann inhaftiert wird. Aber die Tat geht schief. Als die beiden nach zwei Tagen nach der Geisel schauen wollen und den Deckel der Weiterlesen

Al Capone – Band 13

Al Capone
Band 13
Eine tolle Flucht

1. Kapitel
Was inzwischen im Keller geschah

Hatte Octave Farrell nach seiner Niederlage mit Ed Weller wirklich den Weinkeller Colosimos verlassen? Oder was war dort unten geschehen, dass der Inspektor nirgends zu sehen war?

Auch dieses Verschwinden Farrells fand seine ganz begreifliche Erklärung: Einer der Kellner aus dem Restaurant, Neapolitaner wie Colosimo, der dessen höchstes Vertrauen genoss, hatte beobachtet, wie die vermeintlichen englischen Touristen mit vorgetäuschter Gleichgültigkeit von ihrem Tisch aufstanden und in das Innere des Restaurants gegangen waren. Dort sah er sie plötzlich die Treppe, die zum Keller führte, hinuntergehen.

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Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte

Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte

Am Samstag, dem 10. Mai 2025, öffnete die Marburg Con erneut ihre Tore und setzte in ihrer neuesten Ausgabe gleich mehrere eindrucksvolle Akzente. Die traditionsreiche Veranstaltung, die sich der Phantastik in all ihren Facetten verschrieben hat, wuchs in diesem Jahr sowohl räumlich als auch inhaltlich über sich hinaus. Mit über 40 Ausstellern, einer mehr als verdoppelten Besucherzahl und einer Vielzahl spannender Programmpunkte etablierte sich die Marburg Con 2025 als echter Höhepunkt im phantastischen Veranstaltungskalender Deutschlands.

Ein Wochenende im Zeichen der Phantastik

Bereits am Freitagabend begann das Con-Wochenende mit einem gemütlichen Vortreffen in Marburg. Bei gutem Essen, erfrischenden Getränken und angeregten Gesprächen traf sich die Community, um gemeinsam in das bevorstehende Wochenende zu starten. Diese entspannte Einstimmung zeigte bereits, worauf sich alle freuen konnten: Austausch, Begegnungen und jede Menge Leidenschaft für Literatur, Rollenspiel und fantastische Welten.

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Slatermans Westernkurier Ausgabe 05-2025

Auf ein Wort, Stranger,

heute möchten wir uns einem Mann widmen, dessen Leben ein bemerkenswertes Beispiel für die Vielschichtigkeit und Faszination des Wilden Westens darstellt.

William Bartholomew Bat Masterson, ursprünglich als Barclay geboren, erblickte am 26. November 1853 im Iberville County, Quebec, Kanada, das Licht der Welt. Er war das zweite von insgesamt fünf Geschwistern.

Der Name Bat, unter dem er später bekannt wurde, erhielt Masterson nach eigenen Angaben, beschrieben in seinem Werk Gunfighters of the Western Frontier (1907), in Anlehnung an einen berühmten Jäger:

» … Sein Spitzname Bat ging auf seine Zeit als Jäger zurück, inspiriert von Baptiste Brown oder Old Bat, dessen Ruhm als außergewöhnlicher Jäger vom Missouri River bis zu den Spanish Peaks reichte und von der Generation der Präriebewohner, die Masterson auf der westlichen Bühne unmittelbar vorausging, verehrt wurde …«

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Nick Carter – Band 17 – Das Gefängnis auf dem Meeresgrund – Kapitel 5

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Das Gefängnis auf dem Meeresgrund
Ein Detektivroman

Ein Vitriol-Attentat

Inzwischen war Ida, welche der Chef damit beauftragt hatte, die Bekanntschaft von Mrs. Violet Harding zu machen, nicht müßig geblieben.

Unter den Cabkutschern, welche sie während ihrer häu­figen Aufenthalte in Chicago in Nahrung setzte, kannte sie einen, der ihr besonders viel Mutterwitz zu besitzen schien und ihr durch seine Anstelligkeit schon manche wertvolle Unterstützung hatte angedeihen lassen. Sie begab sich nach seinem gewohnten Halteplatz und es traf sich gut, dass der Cabby kurz zuvor sich in der Reihe aufgestellt hatte, um auf neue Fahrgäste zu warten. Er kannte sie und wusste, dass sie zu den Nick Carters gehörte. So Weiterlesen