Aus Armand’s Frontierleben – Band 1- Kapitel 5
Fredéric Armand Strubberg
Aus Armand’s Frontierleben
Band 1
Carl Rümpler, Hannover, 1868
Fünftes Kapitel
So widerstrebend es Armand auch war, kam nun wieder recht oft die Sprache auf die Notwendigkeit, bald einmal nach der nächsten Ansiedlung hinunterzureiten, um neue Vorräte heranzuschaffen, denn die mitgebrachten begannen sich dem Ende zu neigen. Fast täglich zeigte sich ein neuer Mangel, und wenn er auch nur einen wertlosen Gegenstand betraf, so war er doch recht unangenehm. Die alten Blecheimer waren abgenutzt, die große blecherne Kaffeekanne war nicht mehr dicht, die Zahl der irdenen Milchgefäße hatte sich sehr verkleinert, es war kein Docht mehr für die Öllampen vorrätig, Werkzeuge, Nägel, Lebensmittel wie Weizenmehl, Kaffee, Salz und Gewürze mangelten – kurz: Armand hatte bereits eine bogenlange Liste davon aufgeschrieben und immer fand sich noch mehr dazu.
Ein Klondike-Claim – Kapitel 9
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 9
Old Glory wiederhergestellt
Von diesem Zeitpunkt an bis zu dem Moment, als die FROZEN SPRAY vor der zerklüfteten Landzunge vor Anker ging, war Stokes voller Nervosität. Er hatte Angst, der Wind könnte nachlassen und sie in einer Flaute zurücklassen.
Dieses Unglück blieb ihnen jedoch erspart.
Der Wind hielt unverändert an.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 10
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 10
Die Geschichte der Schwachen
Wir müssen nun zu Richard Markham zurückkehren.
Sir Rupert Harborough und der ehrenwerte Arthur Chichester schienen ihn sehr zu mögen. Sie verabredeten sich ständig mit ihm in der Stadt und eilten zu seinem Haus, um ihn aufzusuchen, wenn er nicht an den üblichen Treffpunkten erschien. Er speiste mindestens dreimal pro Woche bei Mrs. Arlington und um ehrlich zu sein, wurden seine morgendlichen Besuche in immer kürzeren Abständen wiederholt.
So verbrachte Richard häufig Stunden allein mit Diana. Unwillkürlich ließ er seinen Blick hin und wieder zärtlich auf ihrem Gesicht Weiterlesen
Nick Carter – Band 18 – Ein Dynamitattentat – Kapitel 11
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein Dynamitattentat
Ein Detektivroman
Kapitel 11
Hilfe zur rechten Zeit
Inzwischen hatte der berühmte Detektiv in seinem Verließ lange und äußerst leise geschlafen. Selbst das Fallen einer Stecknadel hätte ihn sofort geweckt.
Schließlich wurde er durch Schritte, die von der Treppe kamen, geweckt. Als er die Augen öffnete, erblickte er Lichtschein.
Ein Mann mit einer Kerze in der Hand öffnete die Tür, hielt sie offen und ließ zwei Männer mit einem großen Koffer an sich vorbeigehen.
Onkel Hottes Märchenstunde
Onkel Hottes Märchenstunde von Oliver Kalkofe ist ein unterhaltsames und zugleich satirisches Werk, das die traditionelle Märchenwelt auf den Kopf stellt. Kalkofe, der für seinen scharfsinnigen Humor und seine Fähigkeit zur bissigen Gesellschaftskritik bekannt ist, nimmt in diesem Buch die klassischen Erzählungen der Gebrüder Grimm und anderer Märchenautoren aufs Korn.
Das Buch ist eine Sammlung von Märchen, die auf den ersten Blick vertraut erscheinen, doch Kalkofe verleiht ihnen durch seine humorvolle und oft zynische Perspektive eine völlig neue Dimension. Er dekonstruiert die altbekannten Geschichten und deckt die versteckten Absurditäten und Widersprüche auf, die in den traditionellen Märchen oft übersehen werden. Dabei spart er nicht mit Anspielungen auf aktuelle gesellschaftliche und politische Themen, wodurch die Geschichten einen modernen und relevanten Anstrich erhalten.
Kalkofes Erzählstil ist lebendig und pointiert. Er versteht es, mit Sprache zu spielen, und überrascht seine Leser mit unerwarteten Wendungen und scharfsinnigen Beobachtungen. Seine Charaktere sind grotesk überzeichnet, was die satirische Wirkung der Geschichten verstärkt. So werden die Märchen zu einem Spiegel unserer Zeit, in dem die Schwächen und Eigenheiten der modernen Gesellschaft humorvoll reflektiert werden.
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