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Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 08

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Unterredung mit seinem Sohn
Fortsetzung

»Schwerlich«, antwortete Herr H. und zuckte mit den Achseln.

»Warum nicht?«, fragte Satanas mehr als erstaunt, als er diesen Zweifel an seinem getreuen Sohn bemerkte.

»Unter den großen Herren haben wir noch zu viele, die gern reden und darum auch zu viel reden«, bemerkte Herr H. »Man kann heute kaum noch zu Menschen sprechen, ohne ihnen etwas versprechen zu müssen. Versprechungen sind das einzige Palliativ für manche Wunder. Aber kann man wohl etwas versprechen, ohne sich selbst dabei zu versprechen? Ach, ich will schweigen, denn genau hier sitzt das böse Geschwür, welches nicht so leicht und nicht so schnell zu heilen ist und für welches wir noch nicht den rechten Arzt haben. Weiterlesen →

Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 9

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 9
Ein Fetzen Papier

Nach dem Lärm, den lauten Gesprächen und dem hellen Licht in der roten Ecke fand sich Pawlik, nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, auf einmal in der Stille und dem matten, weichen Licht des menschenleeren Korridors wieder. Matt glänzten die lackierten Wände und Schotts, voraus zeichnete sich die Perspektive der ausgeschnittenen Bögen ab, und zu beiden Seiten prangten an den Türen jedes Schotts emaillierte Schildchen mit blauer Aufschrift.

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Der Detektiv – Band 32 – Zwei Zigarettenstummel – Kapitel 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zwei Zigarettenstummel
Kapitel 1
Der erste Zigarettenstummel

Nach dem wenig befriedigenden Abschluss, den unser Abenteuer mit dem sprechenden Kopf gefunden hatte, wurde die von Harald Harst gemietete Motorjacht STANDARD aus ihrem Versteck im sumpfigen Flussarm in den Zollhafen in der Nähe des Zollamtes von Rangun überführt.

Wir verzichteten auf eine Hotelwohnung und blieben an Bord, wo wir es mindestens ebenso behaglich hatten. Zudem genossen wir den in unserer Lage nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass wir auf der STANDARD vor Anschlägen unserer rücksichtslosen Weiterlesen →

Felsenherz der Trapper – Teil 03.2

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
2. Kapitel
Im Lager der Texaner

In einer tiefen Erdmulde des Buschstreifens saßen und lagen um zwei nur ganz schwach glimmende Feuer etwa dreißig sonngebräunte, bärtige Männer herum, sämtlich bewaffnet mit Doppelbüchse, Pistolen und langem Jagdmesser. Die Hälfte von ihnen trug eine Art Uniform; die anderen verrieten durch ihre Kleidung, dass sie Farmer aus den östlichen Teilen von Texas waren.

Einer der Uniformierten, der von den Übrigen mit Oberst angesprochen wurde, hatte soeben die Meldung eines Kundschafters Weiterlesen →

Jim Jackson – Der Drehorgelspieler

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Der Drehorgelspieler

Während Jim Jackson auf seinem Schmerzenslager liegt und den infamen Notthingham verflucht, der ihn mit einer Bombe verletzt hat, wollen wir ein wenig über die Kindheit unseres Helden sprechen und von dem ersten Kriminalfall berichten, in den er verwickelt wurde. Wir werden sehen, wie ein dramatischer Mord seine Berufung besiegelte, als er kaum zwölf Jahre alt war.

Jims Vater war ein sogenannter Businessman. Durch zahlreiche Geschäfte hatte er in kurzer Zeit ein enormes Vermögen erworben, es jedoch nach einem unglücklichen Spekulationsgeschäft an der Börse ebenso schnell wieder verloren. Der Verlust von so viel Geld hatte den Vater so tief erschüttert, dass er einen Schlaganfall erlitt. Trotz der fürsorglichen Pflege, die ihm zuteilwurde, starb er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Seine Frau, die als Witwe mit dem kleinen, damals erst zehnjährigen Jim zurückblieb, war tief betrübt, denn sie hatte den Mann Weiterlesen →