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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXVII

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXVII. Schluss

Als die zwei Freunde nach Hause kamen, fanden sie einen Brief von Athos, der sie zu einer Zusammenkunft im Grand-Charlemagne auf den anderen Morgen beschied.

Beide legten sich früh nieder, aber keiner schlief. Man gelangt nicht so zum Ziel aller seiner Wünsche, ohne dass dieses Ziel, wenigstens für die erste Nacht, den Schlaf verjagte.
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Frank Reade Library – Eine Einführung Teil 1

Frank Reade Library
Eine Einführung
Teil 1

Im späten 19. Jahrhundert erlebte das Genre der Science-Fiction in den Vereinigten Staaten entscheidende Impulse, maßgeblich geprägt durch zwei Schriftsteller: Jules Verne, einen bekannten französischen Literaten, sowie Lu Senarens, der als Hauptautor der Frank-Reade-Jugend-Science-Fiction-Groschenromane gilt.

Jules Verne schuf ein beeindruckendes Œuvre von Romanen, die sich mit außergewöhnlichen Reisen befassten. Diese Erzählungen führten die Leser von der Erde zum Mond, versetzten unseren Planeten in eine hypothetische Umlaufbahn um die Sonne, erkundeten die Tiefen der Ozeane und durchquerten zahlreiche primitive Regionen, ausgestattet mit spekulativen technischen Innovationen. Vernes Werke unterhielten nicht nur Generationen von Jugendlichen sowie Erwachsenen, sondern etablierten auch ein dauerhaftes Muster in der Science-Fiction: die Abenteuererzählung im geografischen Kontext. Ein bemerkenswerter amerikanischer Vertreter dieses Stils war Frank Reade Jr., der über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren (1892–1898) nahezu Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 21

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 21

Zerstückelt

»Dios!«, rief Colonel Vereker. »Sind Sie sicher, Sir?«

Kapitän Applegarth zuckte die Schultern.

»Fragen Sie Mr. Stokes hier und Ihren Arzt dort, Mr. O’Neil, ob sie nicht fünf Tage, bevor wir Ihnen begegnet sind, von Haldanes Geschichte über Ihr Schiff gehört haben«, sagte er in einem leicht beleidigten Ton, als ob er glaubte, sein Wort werde angezweifelt. »Warum, Colonel, ist dieser arme Junge wegen dieser Geschichte zum Ziel des Gespötts aller an Bord geworden?«

»Großartig!«, rief der andere. »Das ist wirklich erstaunlich!«
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Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge

Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge

Zunächst beschreibt der Autor per Rückblende, wie zwei Internatszöglinge vom Bodensee, die sich für geistige Elite halten, 33 Jahre zuvor eine Tat planen, mit der sie dies unter Beweis stellen können. Diese Tat, genauer gesagt, die Entführung eines Jungen, der reiche Eltern hat, soll zeigen, dass sie der menschlichen Gesellschaft, in diesem Fall dem Polizeiapparat, hochüberlegen sind, weil sie so etwas tun können, ohne erwischt zu werden.

So planen sie, den Jungen zu entführen und in einer selbstgebauten Holzkiste, die die Größe eines begehbaren Kleiderschranks hat, im Wald zu vergraben, ihm einen Zugang zum Atmen zu lassen und Lebensmittel und Wasser mitzugeben, damit er nicht in der Kiste stirbt. Nachdem sie dann das Lösegeld von den Eltern erhalten haben, wollen sie den Jungen wieder freilassen.

Einige Kapitel später beschreibt der Autor dann, dass die beiden namens Grischa und Elmar, die sich selbst Castor und Pollux nennen und ein Paar sind, die Entführung tatsächlich durchziehen und der Polizei einen Kioskbesitzer als Täter präsentieren, der dann inhaftiert wird. Aber die Tat geht schief. Als die beiden nach zwei Tagen nach der Geisel schauen wollen und den Deckel der Weiterlesen

Al Capone – Band 13

Al Capone
Band 13
Eine tolle Flucht

1. Kapitel
Was inzwischen im Keller geschah

Hatte Octave Farrell nach seiner Niederlage mit Ed Weller wirklich den Weinkeller Colosimos verlassen? Oder was war dort unten geschehen, dass der Inspektor nirgends zu sehen war?

Auch dieses Verschwinden Farrells fand seine ganz begreifliche Erklärung: Einer der Kellner aus dem Restaurant, Neapolitaner wie Colosimo, der dessen höchstes Vertrauen genoss, hatte beobachtet, wie die vermeintlichen englischen Touristen mit vorgetäuschter Gleichgültigkeit von ihrem Tisch aufstanden und in das Innere des Restaurants gegangen waren. Dort sah er sie plötzlich die Treppe, die zum Keller führte, hinuntergehen.

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