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Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 6

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform

Sechstes Kapitel
Gentlemen des Chloroforms

Seit der Ankunft von Andrée de Maubreuil, Frédérique und den Verlobten der jungen Mädchen in New York war Oscar Tournesols Herz voller Freude. Schon lange hatte sich der Bucklige nicht mehr so glücklich gefühlt. Er war wieder mit denen vereint, die seine wahre Familie darstellten – oder besser: seine einzige –, und er war fest davon überzeugt, dass Monsieur Bondonnat bald gefunden und befreit werden würde.

An diesem Abend hatten sich Andrée und Frédérique früh zurückgezogen, da sie sich noch nicht von den Strapazen der langen Reise Weiterlesen

John Sinclair Edition 2000 – Folge 11

John Sinclair Edition 2000, Folge 11
Kino des Schreckens
Nach dem Roman von Jason Dark
Was für Suko und Shao als entspannter Samstagabend beginnt, wird im Londoner Kino zu einem Albtraum: Das Tor in eine Welt des Schreckens öffnet sich! Hilflos muss Suko mit ansehen, wie seine Freundin von furchtbaren Gestalten entführt wird. Während Suko zusammen mit John Sinclair alles versucht, um Shao zu befreien, muss diese in der Dimension des Entsetzens gegen abscheuliche Dämonen kämpfen – und dabei hat das Grauen für sie noch nicht einmal begonnen!

Buch und Regie: Oliver Döring, Produktions- und Regie-Assistenz: Patrick Simon, Produktion: Oliver Döring, Executive Producer: Alex Stelkens (WortArt), Marc Sieper (Lübbe Audio)
Original Score: instant music David Muelhaupt, Jennifer Kessler, Karz von Bonin, Christian Hembach
Additional Original Music: Florian Göbels
Veröffentlichung: 05. November 2001, Format: Audio-CD, Spielzeit: 52:53 min.
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Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 11

Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 11

Der Mann, der sich totstellte

Mit Blick auf das Bonito Valley, einige Meilen westlich von Lincoln, steht auf einem Felsvorsprung am Fuß hoher Hügel ein malerisches Bauernhaus aus Adobe. Von deren Hängen weht der Duft von Pinien herüber. Bis zum kleinen Fluss, der sich hier in trägen Schleifen und stillen Teichen dahinschlängelt, erstrecken sich Weizen-, Hafer- und Luzernefelder. Auf den Weiden grasen Rinder und Schafe. Die Obstgärten hängen schwer mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Pfirsichen. Nur wenige Meter von der Tür des Bauernhauses entfernt singt ein überquellender Asequia ein Lied des Friedens.

Dies ist das Zuhause von Eugenio Salazar, der wie durch ein Wunder noch heute lebt, um von der kühnen List zu erzählen, die ihm vor fast einem halben Jahrhundert in Lincoln das Leben gerettet hat. Er ist ein fröhlicher und ernsthaft höflicher Mann, der weit über siebzig Jahre alt ist. Er hat eisengraues Haar, einen Schnurrbart und eine große, breitschultrige Statur, die auf die Kraft schließen lässt, Weiterlesen

Tür des Todes – Kapitel 2

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 2
Der Handschuh

An dieser Stelle möchte ich Eleanor Graham meine Hochachtung für ihre Tapferkeit und Selbstbeherrschung aussprechen, die sie bei diesem und anderen Ereignissen des grausamen Abenteuers bewiesen hat, das wir beide durchleben mussten. Was auch immer ihre Fehler waren, sie waren keine Schwäche. Sie gehörte zu den Menschen, die sich Herausforderungen in Notfällen wie Stahl gegen Feuerstein stellen und in Stresssituationen am besten zur Geltung kommen. Nun stand sie blass, aber entschlossen vor der Situation und übernahm teilweise die Verantwortung für die unmittelbar notwendigen Schritte.

Zunächst wurden die Bediensteten geweckt und das Haus durchsucht, einschließlich des separaten Flügels, der für die Sammlungen von Mr. Ballion reserviert war und mit dem die verschlossenen Türen verbunden waren. Doch es gab keine Hinweise auf einen Eindringling. Es schien auch, als hätte keiner der Bediensteten, einschließlich der Hausmädchen, der Köchin und Hasta, Weiterlesen

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 6. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 4
Die Weltallschiffer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 6

Die Ätherwesen

Zunächst machte jemand auf eine Ebene aufmerksam, die wie mit winzigen Zuckerhüten bedeckt zu sein schien. Dann meinten einige, sie könnten zwischen den Zuckerhüten manchmal ein Aufleuchten erkennen.

Die darauf gerichteten Fernrohre ließen auch keine weiteren Details erkennen, sondern vergrößerten lediglich die Zuckerhüte, versahen sie mit einigen Löchern und ließen das Aufleuchten deutlicher erscheinen.

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