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Rübezahl – Die Wunderdose

Rübezahl
Der Berggeist des Riesengebirges
Sagen und Schwänke neu erzählt nach R. Münchgesang
Die Wunderdose

In einer Baude auf dem Gebirge lebte ein bettelarmer Weber einsam mit seinen beiden kleinen Kindern, denen die Mutter frühzeitig gestorben war. Die drei Menschen waren stets allein, nur der Hunger hatte sich als täglicher Gast bei ihnen einquartiert.

Der Weber seufzte manches Mal, wenn er seine Kinder ansah, aber davon wurde es auch nicht besser. In Schlesien und Böhmen war Missernte gewesen und böse Zeit, Not war überall im Land.

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Sagen der mittleren Werra 1

Sagen-der-mittleren-Werra

C. L. Wucke
Sagen der mittleren Werra nebst den angrenzenden Abhängen des Thüringer Waldes und der Rhön
Band – Rechtes Werra-Ufer
Salzungen 1864

Vorwort

Es ist gewiss eine lohnende Aufgabe, in dem großen Sagenschatz des deutschen Volkes der Entstehung der verschiedenen Sagen nachzuspüren, die alten Überlieferungen aus vorchristlicher Zeit zu erkunden sowie die späteren Einflüsse geschichtlicher Ereignisse nachzuweisen. Und wie förderlich für die Aufgabe der Kulturgeschichte ist es nicht, die der Sage zugrunde liegende Weiterlesen →

Sagen- und Märchengestalten – Die Werwölfe

Sagen- und Märchengestalten sowie Geister-, Wunder- und Aberglauben des deutschen Volkes
Mit Erzählungen von Begebenheiten der Vorzeit, die den Glauben an eine Geisterwelt förderten, Berlin, Verlag von Burmester & Stempell,1874

Die Werwölfe

Mit bleichem Glanz bestrahlt der Mond die schweigende Erde, ein leiser Windhauch bebt über Zweig und Blatt. Seht, wie es huscht und flimmert, wie es im blassen Licht auf und nieder webt! Geister sind es, die der blasse Mondstrahl aus ihrer Grabesruhe aufstört. Die Gräber öffnen sich weit und schwarz. Ihnen entsteigen fleischlose Gestalten, ihnen entsteigt auch der Vampir, angelockt von dem duftenden Blut der ahnungslos schlummernden Weiterlesen →

Rübezahl – Wie Rübezahl die Redlichkeit belohnt

Rübezahl
Der Berggeist des Riesengebirges
Sagen und Schwänke neu erzählt nach R. Münchgesang
Wie Rübezahl die Redlichkeit belohnt

In Schmiedeberg brach vor Zeiten die Rinderpest aus. Da fiel dem Bauern Veit sein ganzer Viehbestand, und der sonst so fleißige und tüchtige Mann wurde auf einmal bettelarm. Zu allem Unglück musste er noch mit seinem unverträglichen Nachbarn einen Prozess führen, den er verlor, und die Gerichtskosten verzehrten, was ihm von seinem Besitz noch geblieben war.

Da saß der arme Mann nun mit seiner Frau und dem Häuflein Kinder, ohne einen Fußbreit Ackerland oder Wiese, Weiterlesen →

Hessische Sagen 26

Langwasser und Garen

Als das Schloss Ulrichstein erbaut wurde, mussten die Arbeiter das Wasser aus dem Brunnen und dem Bach in dem südlich vom Berg gelegenen Tal holen. Weil aber das Wassertragen lang dauerte, so nannten sie den Ort, wo sie es schöpften, Langwasser, wie noch einige einsame Höfe im Tal heißen. Unweit davon ist eine alte Schanze und nahe bei derselben ein Platz, der Garen heißt. Weiterlesen →