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Elbsagen 76

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

77. Das Grabmal des Domherrn Heinrich von der Asseburg

An der Mauer des südlichen Nebenschiffs der Magdeburger Domkirche befindet sich das Grabmal des im Jahre 1611 verstorbenen Domherrn Heinrich von der Asseburg. Es besteht aus vier Ölgemälden aus Holz, welche durch die Einrahmung zu einem Ganzen verbunden sind. Das Hauptbild zeigt die Auferstehung der Toten und das Jüngste Gericht. Rechts und links, jedes von vielen kleinen Familienwappen umgeben und mit einer Engelsfigur Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Wakondas Sohn

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor

Wakondas Sohn

ls die Oto noch ihre Jagdgründe im Schatten der Berge des Großen Geistes durchstreiften, stand ihnen in Kriegs- und Friedenszeit ein tapferer und weiser Häuptling namens Wasabadschinga oder der Kleine schwarze Bär mit Rat und Tat zur Seite. Seine abenteuerlichen Kriegsfahrten und erstaunlichen Heldentaten bildeten lange Zeit das fast ausschließliche Gesprächsthema aller Stämme zwischen dem Mississippi und den Bergen der untergehenden Sonne und zwischen dem Missouri und dem See der Wälder. Er war stärker als ein Bär, schneller als ein Reh und schlauer als ein Puma. Keiner war so geschickt im Pferdestehlen wie er. Vor seiner Tür standen stets die besten Pferde des ganzen Landes, die er den Kusa, Omahas, Punka, Sioux und anderen Stämmen abgenommen hatte. In sternheller Nacht hatte er sich einst in das Lager der Missouri-Indianer geschlichen und denselben zahlreiche Skalpe Weiterlesen →

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 1

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Ein Mann mit kohlschwarzem dichtem Bart wird sich im Scherz wohl einen Milchbart nennen, ein Herkules lächelnd über seine Schwächlichkeit klagen oder ein Riese über seine Kleinheit; so machen es die Schwaben, vielleicht das Weiterlesen →

Das Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen – Teil 1

Carl von Falkenstein
Das Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen
Schwäbisch Hall. Verlag der F. F. Haspelschen Buchhandlung. 1850

Vorwort

Dieses Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen sei zunächst bestimmt für den Reisenden als Begleiter auf seinen Wanderungen durch Deutschlands Auen und Gaue. Es umfasst die bedeutsamsten, über unser ganzes Reich sich ausbreitenden Dichtungen, in einer Zusammenstellung wie bisher noch nicht stattgefunden, sämtlich, dem Gegenstand angemessen, einfach ohne überflüssige Beigabe oder moderne Ausschmückung, häufig im Ton des Volks selbst dargestellt.
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Die Geschichte vom Poopampareno

Die Geschichte vom Poopampareno

Eine Erzählung über ein grausiges Tier, das einst im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika sein Unwesen getrieben hat.

Ein Mann, der ein großer Jäger war, beschloss eines Tages, einmal ohne seine beiden Hunde auf die Jagd zu gehen, die sonst immer mit ihm jagten. Sie hießen Sambo und Ringo und er sperrte sie hinter einem hohen Lattenzaun ein und ging alleine auf die Jagd.

Ehe er fortging, stellte er ihnen noch eine Schüssel Milch in die Hundehütte, aber die beiden Tiere fühlten sich so gekränkt, dass sie lange nicht zu der Schüssel liefen.

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