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History & Abenteuer

Der berühmte Sandwirt Andreas Hofer … – Teil 4

Der berühmte Sandwirt Andreas Hofer aus Passeier in Tirol und der Tiroler Freiheitskampf im Jahr 1809
Verlag der J. Lutzenbergerʼschen Buchhandlung, Altötting und Burghausen, 1860

4. Tirol unter bayerischer Administration

So waren also uralte Bande gelöst! Bedenkt man, wie schwer sich der Einzelne an etwas Neues gewöhnt; wie schwer es selbst dem Gebildeten wird, auch dem neuen Besseren den Vorzug zu geben, so weiß man auch ungefähr, wie schwer es damals allen Völkerschaften wurde, die durch die hin und her schwankende Politik aus einem gesetzlichen Staatsverband in einen anderen übergingen, und wie geraume Zeit es dauerte, ehe sie ihn, selbst wenn er besser und weiser gewesen wäre, schätzen lernten.

So erging es auch bei dem alten Bergvolk von Tirol. Wenn seine alten Sitten von Bayern unverändert erkannt Weiterlesen →

Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 16

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band
XVI.
 Aut vincere, aut mori

Es war Herbst geworden.

Der Krieg tobte nun fast überall in Europa, besonders in Deutschland.

Man schlug sich in Schlesien, in Ostpreußen, an der schwedischen Grenze, an der hannöverschem, am Rhein und in Sachsen.

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Sagen der mittleren Werra 26

Sagen-der-mittleren-Werra

Von Streithausen und der Sekwönge (Siegwinne)

Von Mittelschmalkalden nach Fambach über den Berg hin gelangt man auf der Höhe an die zehn Buchen. Dort heißt man es zur Rechten Streithausen, zur Linken Sekwönge (d. i. Siegwinne, von: Sieg gewinnen) und etwas weiter hin Irmensuhl, wie einige aus Mittelschmalkalden und Hesles wissen wollen. Da droben soll einmal ein großer Streit ausgekämpft worden sein, wie der alte Hirte in der Aue erzählt, und auf der Sekwönge soll eine Burg gestanden haben, deren letzter Besitzer ein Ritter von Günsen gewesen Weiterlesen →

Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 15

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band
XV.
 Eine Vereinigung

Das Schiff der Linie, welches das fremde Segel signalisiert hatte, gab zugleich durch andere Zeichen die Richtung an, in welcher es erschienen war. Jacobson richtete sein Fernrohr demgemäß; die Richtung war südlich.

Der Kapitän blickte lange in derselben durch das Rohr, mit dem er den ganzen Horizont musterte, ohne jedoch etwas zu entdecken. Er setzte das Instrument deshalb ab.

»Entweder«, meinte er, »jene Leute sehen mehr, als gewöhnlich zu sehen ist, oder ich sehe weniger gut als sonst. Weiterlesen →

Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 14

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band

XIV. Mein Unglück

Schon wenige Wochen nach diesem Tag, der einer der glücklichsten meines Lebens genannt werden muss, verließ ich zu Pferde, ein tüchtiges Doggenpaar neben mir und gut bewaffnet, Trinkomale, um mich in das Innere des Landes zu begeben.

Einen mutigen Mann durfte man mich schon früher nennen, nun jedoch war diese Eigenschaft bis zur Tollkühnheit gesteigert; übrigens konnte ich mich auch auf weiter nichts als diesen Mut verlassen.
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