Archiv

Phänomene und Legenden

Das Star Dust-Unglück

Man schrieb den 2. August 1947 und es war später Nachmittag, als im Tower des Flughafens von Santiago de Chile ein mysteriöser Funkspruch einging, der nur aus einem Wort bestand: STENDEC.

Absender war der Bordfunker des Fluges CS59 von Buenos Aires, der über Mendoza kommend Santiago de Chile als Zielflughafen hatte.

Der diensthabende Fluglotse des Towers fragte nach, da dieses Wort weder im Flugverkehr noch im allgemeinen Sprachgebrauch bekannt war, worauf der Funker der britischen Maschine die rätselhafte Buchstabenfolge noch zweimal wiederholte.

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Starke Frauen III

Antoinette Louisa Brown Blackwell
Die Urmutter der Frauenrechtsbewegung

Wer den Geisterspiegel regelmäßig liest, weiß, dass wir in dieser sporadisch erscheinenden Kolumne gerne Frauen vorstellen, die mit ihrer Art und Weise zwar nicht unbedingt den Lauf der Welt veränderten, aber dennoch einen gewissen Einfluss auf manche Dinge in der Geschichte hatten.

Keine Legenden wie Kleopatra oder Jeanne d´Arc, sondern Frauen von nebenan, weibliche Wesen mit dem gewissen Etwas, starke Frauen eben.

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Der Yukon Quest

Der Yukon Quest
Alaska, minus 50 Grad und das härteste Schlittenhunderennen der Welt

Der Tag beginnt mit klirrendem Frost.

Der Yukon Quest (Engl.: Suche), das härteste Schlittenhunderennen der Welt, ist in vollem Gang. Männer brüllen, Hunde bellen, Schnee knirscht unter den Kufen der Huskygespanne.
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Hölle Antietam

»Die Nacht war verhältnismäßig still. Doch noch vor der Morgendämmerung um fünf Uhr befahl General Joseph Hooker der Artillerie des I. US-Korps Feuer auf die Stellungen der Konföderierten zu eröffnen. Eine Stunde dauerte das Bombardement, das auf Stonewall Jacksons Leute niederging, die hinter Bäumen, Felsen und anderen Deckungsmöglichkeiten Schutz suchten. Und dann kam der Sturmangriff …«
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Der kleine Mann aus den Bergen

Der kleine Mann aus den Bergen

Die beiden Prospektoren Frank Carr und Cecil Main machten im Oktober 1932 in den Pedro Mountains, Wyoming eine unglaubliche Entdeckung. Aus sicherer Entfernung beobachteten sie die Detonation ihrer mit Dynamit durchgeführten Sprengung in ihrem Minenschacht. Als sich die Staubwolke verzogen hatte, staunten sie nicht schlecht. Statt des erhofften Goldes fanden sie in einer Felsnische ein verschrumpeltes Ding. Eine Mumie von kaum 40 cm Größe, mit verschränkten Armen und Beinen. Zum Glück brachten sie ihren merkwürdigen Fund in die 60 Meilen entfernte Stadt Casper, wo sie bestaunt und von ersten Wissenschaftlern untersucht wurde. Vorerst hielt man die Überreste für einen Pygmäen oder einen Vorläufer der nordamerikanischen Indianer, der ein zeremonielles Weiterlesen →