Archiv

Phänomene und Legenden

Der Mythos Tempelritter – Teil 3.1

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen →

Hessische Sagen 3

Der wilde Jäger

Mit erschrecklichem Lärm zog vor Zeiten vom Vo­gelsberg her der wilde Jäger durch das Tal der Nidda in Richtung der Berge. Da kam jedes Mal aus dem Turm in der alten Burgmauer zu Staden, auf der Seite nach dem Win­gertsberg zu, eine lange, lange Weiterlesen →

Das Kindleinwiegen

Das Kindleinwiegen – der älteste Weihnachtsbrauch

Der Christbaum ist geschmückt und leuchtet in seiner Pracht. Unter ihm liegen schon die ersten Geschenke. Viele Familien haben die Gudd Stubb seit Tagen weihnachtlich dekoriert, darunter sicherlich auch eine Krippe unterschiedlichster Art. Doch keines dieser Bräuche reicht bis ins Mittelalter zurück. Der älteste unter den Weihnachtsbräuchen, das Kindleinwiegen hat im liturgischen Wechselgesang des Mittelalters seine Wurzeln. Wie verbreitet diese Spiele schon im zwölften Jahrhundert waren, bekundet der Chorherr Gerhoh von Reichersberg, der in seiner Schrift De investigatione Antichristi im Jahre 1162 klagt, dass die Kirchen mit mimischen Darstellungen erfüllt werden; er wendet sich namentlich gegen das Weihnachtsspiel mit der Krippe des Herrn, der mütterlichen Jungfrau und dem Stern von Bethlehem. Eine der wichtigsten Quellen ist der Briefwechsel der Dominikanerin Margaretha Ebner aus Maria Medingen bei Dillingen mit Heinrich von Nördlingen, dem sie 1344 unter anderem schreibt, daz mir wart gesendet von Wiene ain minneklichez Weiterlesen →

Der Mythos Tempelritter – Teil 2

Mythos-Tempelritter

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen →

Der Geist von Nell Cropsey

Der Geist von Nell Cropsey

In der Nacht des 20. November 1901 verschwand eine junge Frau namens Ella Maude Nell Cropsey aus ihrem Haus in Elizabeth City. 37 Tage später wurde ihre Leiche treibend im Pasquotank River gefunden. Wer Nell Cropsey getötet hatte und warum, wurde nie vollständig aufgedeckt. Aber manche sagen, dass ihr unruhiger Geist noch in ihrem Haus in Elizabeth City umherspukt.

Die Familie Cropsey zog im Jahre 1898 von Brooklyn, New York, nach Elizabeth City um. Die junge Nell Cropsey war eine schöne Frau aus einer wohlhabenden Familie, lenkte bald die Aufmerksamkeit von Verehrern auf sich und wurde von einem einheimischen Mann mit Namen Jim Wilcox umworben. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens waren Wilcox und die junge Frau bereits fast drei Jahre zusammen, doch sagte man sich, dass Nell sehr ungeduldig wurde, da Jim Wilcox zögerte, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Nell Cropsey begann, mit anderen Männern Weiterlesen →