Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 3
Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 3
und deren Entstehen in vorchristlicher Zeit durch die Verehrung des Melybogs und der Frau Holle
Historische bearbeitet von Ludwig Wilhelm Schrader
Kapitel 10
Zu den typischen Namen im Harzbereich gehört zu allererst
1. der Name des Dorfes Pansfeld. In diesem hält schon Gottschalck (Taschenbuch für Harzreisende, Seite 265) das Wort Pan wohl mit Grund für slawisch. Denn nicht nur noch heute findet sich dieses zum Beispiel in der polnischen Sprache in der Bedeutung von Herr, sondern es war in dieser Bedeutung auch früher in der Sprache der Harzbewohner gebräuchlich. Dies bezeugt ein aus dem Archiv in Goslar (im Hannoverschem Magazin, Teil 26, Seite 484) mitgeteiltes Gebet1 eines heidnischen Sachsen, das wie folgt lautet:
Weiterlesen
Hessische Sagen 11
Ertappte Hexe
In Niedernhausen war ein Mädchen, von dem glaubte man schon lang, dass sie eine Hexe sei und als Alb die Leute und das Vieh quäle. Man konnte ihr aber nichts beweisen.
Eines Abends in der Spinnstube saß sie wieder, wie schon öfters fest eingeschlafen auf ihrem Stuhl und regte sich nicht. Da fiel es einem der Burschen ein, das offenstehende Schubfenster zuzumachen. Nach einer Weile kam plötzlich eine Katze ans Fenster und Weiterlesen
Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 2
Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 2
und deren Entstehen in vorchristlicher Zeit durch die Verehrung des Melybogs und der Frau Holle
Historische bearbeitet von Ludwig Wilhelm Schrader
Kapitel 4
Die Sage von den Hexen kann daher in jenen Zeiten auf die angegebene Art nicht entstanden sein. Sie ist vielmehr älteren Ursprungs, wie sich dies schon daraus mit Gewissheit ergibt, dass Hexerei schon im Jahr 742 der Gegenstand eines verbietenden Gesetzes der fränkischen Gesetzgebung ist. Karl Wilhelm Ideler bemerkt in seiner Abhandlung über die Dämonomanie namentlich über den Ursprung des Hexenwesens Folgendes: »Horst leitet den Ursprung des christlichen Zauber- und Hexenglaubens aus dem Orient ab, dessen religiöse Weltanschauung Zarathustra in das dualistische System eines guten Prinzips, Ormudz, und eines bösen, Ahriman, brachte. Die Juden, deren Weiterlesen
Hessische Sagen 10
Der Wildeweibchenstein
Nicht weit vom Rodenstein, mitten im Wald, liegt der sogenannte Wildeweibchenstein, eine an einem Berghang aus gewaltigen Granitblöcken aufgetürmte Felsenmasse. Auf einem der obersten Steine bemerkt man ein roh eingehauenes Kreuz und in der Mitte Weiterlesen
Der Mythos Tempelritter – Teil 3.7
Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen


Neueste Kommentare