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Mythen & Wirklichkeiten

Der Mythos Tempelritter – Teil 2

Mythos-Tempelritter

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen →

Eine tragische Liebe

Eine tragische Liebe

Der Schriftsteller Moriz Bermann erzählt in seinen Werken von einer dramatischen Liebesgeschichte, die sich Anfang des 14. Jahrhunderts in Wien zugetragen haben soll.

Die heutige Annagasse im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, zwischen der Kärntner Straße und der Seilerstätte zählt zu den alten Barockstraßen Wiens. Der historische Name lautete Pippingerstraße, nach dem Geschlecht der Pippinger.
Albrecht Pippinger, der in jener Straße in einem herrschaftlichen Haus lebte, war trotz seines Reichtums ein unzufriedener Mann, Weiterlesen →

Der Geist von Nell Cropsey

Der Geist von Nell Cropsey

In der Nacht des 20. November 1901 verschwand eine junge Frau namens Ella Maude Nell Cropsey aus ihrem Haus in Elizabeth City. 37 Tage später wurde ihre Leiche treibend im Pasquotank River gefunden. Wer Nell Cropsey getötet hatte und warum, wurde nie vollständig aufgedeckt. Aber manche sagen, dass ihr unruhiger Geist noch in ihrem Haus in Elizabeth City umherspukt.

Die Familie Cropsey zog im Jahre 1898 von Brooklyn, New York, nach Elizabeth City um. Die junge Nell Cropsey war eine schöne Frau aus einer wohlhabenden Familie, lenkte bald die Aufmerksamkeit von Verehrern auf sich und wurde von einem einheimischen Mann mit Namen Jim Wilcox umworben. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens waren Wilcox und die junge Frau bereits fast drei Jahre zusammen, doch sagte man sich, dass Nell sehr ungeduldig wurde, da Jim Wilcox zögerte, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Nell Cropsey begann, mit anderen Männern Weiterlesen →

Grenzland-Weihnacht

Grenzland-Weihnacht

Weihnachten im Grenzland war in der Regel ein ruhiges, einfaches Fest. Die Familien der amerikanischen Wegbereiter, Frontier genannt, mussten Mitte der 1800er Jahre hart arbeiten, um das Land westlich der Appalachen bis zur Pazifikküste zu besiedeln. Sie hatten nicht die Zeit, das Geld oder die Transportmittel, um die benötigten Waren heranzuschaffen.

Viele Frontier-Familien lebten mehrere Meilen von der nächsten Stadt entfernt. Da sie für den Hin- und Rückweg mehrere Stunden benötigten, nahmen sie aus Zeitgründen an den Weihnachtsfeierlichkeiten der Stadt nicht teil. Diejenigen, die keine Kirche aufsuchen konnten, saßen zu Hause, lasen aus der Bibel und sangen Weihnachtslieder. Nach dieser Art von Gottesdienst versammelte sich die Familie auch mit Nachbarn und begingen das Weiterlesen →

Die Geschichte vom Pflaumentoffel

Die Geschichte vom Pflaumentoffel
Die Frau des Hauses, der der Krieg gleich am Anfang den Sohn und den Mann nahm, legte die Hände aneinander, dass die Fingerspitzen sich berührten, sann einige Sekunden nach und erzählte: »Da wohnt in den Trümmern eines kleinen, durch Kanonenschüsse zerstörten Hauses eine Frau, die zu den Leuten waschen geht. Ihr Mann ist seinerzeit von Napoleon als Trossfahrer mit nach Russland verschleppt worden, und obwohl diese Ärmste das Letzte verloren hat, machte ihr der Hauswirt – bedenken sie, jetzt im Dezember – auch noch den Wohnraum streitig, da sie seit Monaten mit der Miete im Rückstand war. Kein Wunder, dass sie mit ihren Kindern in diesem Unmenschen ihren schlimmsten Bedränger sehen musste.«
»Mit ihren Kindern?«
»Ja, mit ihren unmündigen Kindern, einem Mädchen von 10 Jahren und einem Jungen von 9.«
Und nun ergab sich aus dem Bericht der Erzählerin Folgendes:
Die beiden Kleinen hatten eines Tages, als die Mutter in Ausübung ihres Broterwerbes aus dem Hause gegangen, einsam am Tisch Weiterlesen →