Mordmonomanie und Anthropophagie der Waldenser
Mordmonomanie und Anthropophagie der Waldenser
Aus: Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten. Nach dem Französischen des Calmeil. Bearbeitet von Dr. Rudolf Leubuscher. Halle. 1848
Bald nach Jeanne d’Arc glaubte man im Waldenserland eine Menschenklasse zu entdecken, welche die Teufel anbetete und sich von menschlichem Fleisch nährte.
Besonders in der Umgebung von Bern und Lausanne sollten die Zauberer hausen. Sie aßen ihre eignen Kinder, und dreizehn Opfer sollten innerhalb einer kurzen Zeit verschwunden und von ihnen verschlungen worden sein.
Schwäbische Sagen 70
Zweites Buch
Geschichtliche Sagen
Der Mann auf dem Rad oder: Das Wahrzeichen von Tübingen
An der Ostseite der St, Georgen- oder Stiftskirche zu Tübingen befindet sich, wie in einer runden Fensteröffnung, das Bild eines aufs Rad geflochtenen Mannes eingemauert. Davon erzählt Crusius (um 1596) Folgendes: Als vor hundert Jahren zwei junge Gesellen und Kameraden auf die Wanderschaft zogen, um ihr Handwerk zu betreiben, und der eine nach etlichen Jahren wieder Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 87
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Mörderische Angriffe der Sioux
Die Sioux sind der Schrecken all der zahlreichen Stämme, die über Kanada und Mexico, von den Council Bluffs an bis an die Rocky Montains verbreitet sind. An Zahl, Gewandtheit und Wildheit sind sie von keinem anderen Stamm als den Camanchen erreicht. Die Verheerungen, welche wir eben zu beschreiben gedenken, wurden während des Kriegs der Vereinigten Staaten mit Mexico von ihnen begangen.
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Oberhessisches Sagenbuch Teil 9
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
II.
Göttinnen und heilige Brunnen
Christkindleins Wiege
Ein Felsgeröll auf dem Wintersberg, einem einzelnen hohen Basaltkegel bei Freiensteinau, führt den Namen der wilde Stein. In ihm ist eine ziemliche Vertiefung, die sieht aus fast wie eine Krippe, und Alt und Jung heißt sie die Weiterlesen
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 39. Blatt
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871
Eulenspiegel wird zu Wintersheim Koch und Kutscher.
ei keinem Geschäft bewies Eulenspiegel einige Beharrlichkeit, sondern unstet und flüchtig wie er selbst war, so war auch sein Tun und Handeln, wie wir aus den vorigen Historien schon gesehen haben. Nachdem Eulenspiegel seine Brillen verkauft und das Geld verzehrt hatte, kam er nach langem Umherstreifen zu Wintersheim ganz zerrissen an. Da er sich nicht in die Stadt getraute, legte er sich vor dem Tor unter einem Baum auf einem grünen Rasenplatz hin. Bald darauf kam ein reicher Kaufmann mit seiner Frau vorbei.
Als dieser den Eulenspiegel liegen sah, sagte er zu ihm: »Was für ein Kerl bist du?« Eulenspiegel antwortete ganz Weiterlesen

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