Archiv

Literatur

Der Märkische Eulenspiegel 19

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Clauerts Pferde gefüttert worden und wie sie gesprungen sind

Einstmals, als Clauert in Jüterbog zu Markte war und seine Pferde bei sich hatte, ritt er dieselben zu Wasser. Als sie aber nicht saufen wollten, sagte er zu ihnen: »Fressen wollt ihr wohl, aber saufen mögt ihr nicht!«, während er sie doch dort noch in keinen Stall gebracht und ihnen auch weder Heu noch Hafer gegeben hatte. Des anderen Tages begegnete ihm dort ein guter Freund auf dem Markt, der es mit angesehen hatte, wie Clauert am vorigen Tag seinen Pferden hatte zu saufen und nichts zu fressen geben wollen.
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Secret Service Band 3 – Kapitel 4

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Kollektion Leo am Bruhl – Band 1

Dornbrunnen Taschenschmöker Sonderausgabe
Kollektion Leo am Bruhl – Band 1
Phantastische Geschichten von Leo am Bruhl
Gesammelt und herausgegeben von Lars Dangel
Der Höllengeiger

Kurzgeschichtensammlung, Paperback, Edition Dornbrunnen, Berlin, 2024, 164 Seiten, 9,95 EUR, ISBN 9783943275742
Klappentext:

Und dann … der Odem stockt mir jäh, Schauder treibt mir Tränen in die Augenwinkel … dann höre ich diese tappenden, schlurfenden Schritte nicht mehr aus der Höhlung des Lautsprechers, sondern … von draußen. Von draußen, von dem langen Flur vor meiner Tür. — Und ich weiß gut, dass ich allein im Hause bin — weiß, dass ich selbst vor zwei Stunden das Portal drunten verschlossen habe. — Das Heulen und Fauchen gefesselten Sturms!—Musik! — Oder rast der Wind draußen im Flur! — Ein Tasten, Kratzen, Scharren – als suche eine harte, eine knöcherne Hand die Türklinke! — Musik! — Nein, nein! — Auf meiner Stirn Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 8

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 3

Zahllos sind die Anekdoten, welche in England über diesen Mann zirkulieren, so zum Beispiel, wie einmal in seiner Villa eingebrochen wurde, und wie am anderen Tag der Einbrecher zu ihm kam, um ihm persönlich den Raub zurückzubringen und ihn um Entschuldigung zu bitten, er habe nicht gewusst, dass diese Villa dem Freund der Verbrecher gehöre, und wie Sir Clane im Jahre 1887 starb, da sah man ein Begräbnis, wie es die Welt noch nicht erlebt hatte. Ehemalige Sträflinge und die Frauen und Kinder von Zuchthäuslern folgten seinem Sarg und weinten an seinem Grab, schmückten es mit Blumen, und in den Verbrecherspelunken von Whitechapel wurden Gedächtnisfeiern abgehalten, aber keine Orgien, sondern Andachten.

Für solch einen Mann verzeiht der Leser wohl diese kleine Abschweifung.
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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXII

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXII. Die Fallgruben des Monsieur Mazarin

Die zwei improvisierten Soldaten marschierten mit ernster Haltung hinter dem Kammerdiener. Er öffnete ihnen die Tür eines Vorplatzes, dann eine zweite, die in eine Vorhalle zu führen schien, deutete auf zwei Schemel und sagte: »Der Befehl ist ganz einfach: Ihr lasst nur eine einzige Person herein, versteht ihr, nur eine einzige, nicht mehr. Dieser Person gehorcht ihr in allem. Was die Rückkehr betrifft, so wartet ihr, bis sie euch ablösen.«

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