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Literatur

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel IX, Teil 5

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel IX, Teil 5

Nun machte einer der Schmuli folgenden Antrag: »Meine hochansehnliche, wohlfürsichtige und tief geehrteste, ehrenwerteste Herren! Es ist Ihnen all bereits bekannt, welches höchst wichtige Projekt, das unserem Staat zur ewigen Gloria, Ruhm und Heil dienen und bringen wird, ich zu Ihrer Kenntnis und Genehmigung zu bringen habe<1 Es handelt sich um nichts we­niger, als künftig allen um unseren Staat hochverdienten und preiswürdigen Männern würdige Monumente und Denkmäler zu setzen, da es jetzt so Mode und Brauch geworden ist, dass man fast jedem Pinsel und Gänsekiel ein Monument setzt, um seine Vaterstadt zu ehren. Ein hochweiser Rat ist aber in seiner untrüglichen und unfehlbaren Weisheit noch weiter gegangen und will geruhen, dass mit diesen Monumenten und Denkmälern auch zu gleicher Zeit ein praktischer, solider und brauchbarer Nutzen ver­bunden sei, nämlich dass diese Denkmäler und Monumente nicht nur als bloße stumme Steine und Erze figurieren, sondern dass sie auch der ganzen ehrsamen Bürgerschaft als ewig Weiterlesen →

Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 14

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 14

Maroney verbrachte eine sehr angenehme Zeit. Mr. Floyd von der Wechselstube war freundlich zu ihm, trotz der kleinen Schwierigkeiten, die sie mit Mrs. Maroney hatten. Er hatte keine Geschäfte zu erledigen und verbrachte viel Zeit im Büro des Hotels, wo er sich mit Porter unterhielt und ihn mit guten Zigarren versorgte.

Porter war ein durch und durch netter Kerl mit einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten und Anekdoten, von denen einige ziemlich schmutzig waren, aber sie waren genau das, was Maroney brauchte, und so wurden sie die besten Freunde. Manchmal nahm Maroney an einer geselligen Partie Euchre bei Patterson teil, ein anderes Mal nahm er Porter oder May mit auf eine Fahrt hinter Yankee Weiterlesen →

Secret Service Band 3 – Kapitel 6

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 06

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Eingegangene Nachrichten

B. den 2.

»Ew. Eminenz kann ich die freudige Nachricht melden, dass D. S. aus seinen bisherigen uns so gefährlichen Funktionen nun geschieden ist. Wir hätten damit in unserem Land einen gefährlichen und gottlosen Widersacher weniger und wir können nun die freudige Hoffnung hegen, dass unsere An­gelegenheiten hier einen günstigen Fortgang haben, auf weniger Schwierig­keiten stoßen und die Zeiten des gewünschten Heils bald kommen werden. Wir haben diese Gunst unserer Sache und die Entfernung dieses Menschen hauptsächlich der tätigen und umsichtigen Wirksamkeit des Herrn H. und Herrn B. zu verdanken. Ja es scheint mir, als ob infolge dieses Umstandes bei vielen Leuten sich hier ein besserer Geist einstellen wolle und als ob unsere städtischen Behörden anfangen ihre Weiterlesen →

Benjamin Cors – Krähentage

Benjamin Cors – Krähentage

Jakob Krogh, ein verheirateter Polizist, der einen kleinen Sohn hat und längere Zeit Pause vom Dienst hatte, und Mila Weiss, eine Ermittlerin, die zuvor länger in Wien tätig war und viele Erfolge vorweisen kann, sind die neuen Leiter eines Polizeiteams, das aus guten Leuten zusammengesetzt wurde, den Namen Gruppe 4 trägt und sich der Ermittlung bei Serienstraftaten widmet.

Am ersten Tag erfährt das neue Team von einer Tat, die zu zwei weiteren Delikten dieser Art passt. Erstens ist der Delinquent bei aller Wut, mit der er die Tat ausgeführt hat, vorsichtig gewesen, als er in die Wohnung einer 23 Jahre alten Frau eindrang und diese verwüstete. Die Frau muss ihm auf sein Klopfen hin selber die Tür geöffnet haben. Außerdem hat er die Frau schwer misshandelt und ihr dabei dem Mund zugeklebt, sie aber nicht vergewaltigt und auch nicht getötet.

All diese Dinge gingen so vonstatten wie in den beiden vorangegangenen Fällen. Hinzu kommt, dass der Täter glatte Lederhandschuhe getragen hat, und so gibt es offensichtlich keine DNA oder sonstige Spuren von ihm in der Wohnung. Auch dies war genauso, wie bei den anderen Fällen.

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