Wolfram von Bärenburg – Teil 15
Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 15
Die rächende Hand Gottes
Zwei Stunden vor dem Beginn des großen Festturniers zu Heidelberg bat ein unbekannter Ritter, der aber tags zuvor bei zwei Kampfrichtern oder sogenannten Turnierkönigen mit Verlangen des Stillschweigens sich gehörig ausgewiesen hatte, um die Gunst, gleich den übrigen Rittern, das Erbfräulein Hildegard von Kronfeld, die Base des Kaisers und Weiterlesen
Peter Probst – Im Namen des Kreuzes
Peter Probst – Im Namen des Kreuzes
Das Buch beginnt damit, dass ein vierzehnjähriger Jugendlicher namens Patrick, der wiederholt straffällig geworden ist, mit Pater Anselm, einem Bewohner des Klosters St. Joseph in Steinsberg bei München, über seine Taten redet. Der Pater sagt ihm, dieses Haus der Gnade sei seine letzte Chance, ins normale bürgerliche Leben zurückzukehren.
Unwillkürlich drängt sich dabei dem Leser das Bild des pädophilen Priesters auf, der ihm anvertraute Jungen missbraucht.
Im weiteren Verlauf stellt der Autor dann den pensionierten Polizisten und Privatermittler Anton Schwarz vor, einen Mann mittleren Alters mit jüdischen Wurzeln. Dieser wird von der Mutter des Priesteramtskandidaten Matthias Sass engagiert, um den Selbstmord ihres Sohnes zu durchleuchten. Genauer gesagt geht es Irmgard Sass vor allem um die Frage, ob der Priester Wolfgang Heimeran, der Mentor und väterlicher Freund ihres Sohnes war, diesen sexuell missbraucht Weiterlesen
Der Marone – Ein schlüpfriger Fußboden
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 19
Ein schlüpfriger Fußboden
Der den Herrn Montagu Smythje von der Montego Bay nach Willkommenberg bringende Wagen kam die große Allee herauf und gelangte vor dem großen Haus gerade eine Stunde vorher an, ehe Herbert Vaughan auf seinem elenden Klepper und von Quashie begleitet an dem Eingangstor der Pflanzung war.
Herbert, der beim Vorwärtsreiten seine Augen fest auf das Haus gerichtet hielt, vermochte keinen einzigen Menschen, weder vor dem Haus, noch vor der Tür, noch an den Fenstern zu erblicken, obgleich die venezianischen Fensterläden weit aufstanden.
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Die Trapper in Arkansas – Band 1.13
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Erster Teil – Treuherz
Kapitel 9 – Das Gespenst
Es war ungefähr acht Uhr morgens und eine strahlende Herbstsonne übergoss die Prärie in ihrem herrlichen Licht.
Die Vögel flatterten mit seltsamem Geschrei hin und wieder, während andere unter dem dichten Laub versteckt ihre melodischen Lieder ertönen ließen. Zuweilen steckte ein Hirsch den scheuen Kopf aus dem hohen Gras hervor und verschwand mit weiten Sätzen in der Ferne.
Zwei Reiter, die die Kleidung der Waldläufer trugen und auf ein Paar herrlichen, halbwilden Pferden saßen, ritten im scharfen Trab Weiterlesen
Curumilla – Zweites Buch, Kapitel 11
Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 11 – Die Hazienda del Milagro
Der Weg von Hermosillo zu der Hazienda del Milagro ist vollkommen gebahnt und von Anfang bis zu Ende gerade und breit.
Obwohl die Nacht sehr finster war, ritten doch die fünf Reiter nebeneinander und hätten Don Cornelio sehen müssen, wenn sie ihn auf dem Weg getroffen hätten. Sie erreichten aber die Hazienda, ohne ihn erblickt zu haben.
Der Weg war in allen Richtungen, teils durch die Franzosen, teils durch die Mexikaner seit einigen Tagen so viel betreten worden, Weiterlesen

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