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Literatur

Secret Service Band 3 – Kapitel 12

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Die Gespenster – Vierter Teil – 25. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Fünfundzwanzigste Erzählung

Austreibung des Teufels aus sechs besessenen Mädchen zu Verona

Ich musste am 26. Juli 1785 bei der Rückreise von Bologna einiger Aufträge wegen einen Tag in Verona verweilen. Da ich biesen Ort schon im Dezember 1784 gesehen hatte, so war meine Neugierde bereits befriedigt. Herr W., ein junger polnischer Arzt, dessen Bekanntschaft ich schon damals gemacht hatte, sagte mir, als er mich nach einer halbstündigen vergnügten Unterhaltung schon wieder verlassen wollte, und ich ihm zuredete, länger zu bleiben, dass er versprochen habe, einem wundervollen Kampf mit Geistern Weiterlesen →

Das unheimliche Buch – Das Gespenst

Das unheimliche Buch
Herausgegeben von Felix Schloemp

Knut Hamsun
Das Gespenst

Mehrere Jahre meiner Kindheit verbrachte ich bei meinem Onkel auf dem Pfarrhof im Nordland. Es war eine harte Zeit für mich, viel Arbeit, viele Prü­gel und selten oder niemals eine Stunde zu Spiel und Ver­gnügen. Da mein Onkel mich so streng hielt, bestand allmäh­lich meine einzige Freude darin, mich zu verstecken und allein zu sein. Hatte ich ausnahmsweise einmal eine freie Stunde, so begab ich mich in den Wald, oder ich ging auf den Kirch­hof und wanderte zwischen Kreuzen und Grabsteinen herum, träumte, dachte und unterhielt mich laut mit mir selbst.

Der Pfarrhof lag ungewöhnlich schön, dicht bei der Glimma, einem breiten Strom mit vielen großen Steinen, dessen Brausen Tag und Nacht, Nacht und Tag ertönte. Die Glimma floss einen Teil des Tags südwärts, den übrigen Teil nord­wärts, je nachdem Flut Weiterlesen →

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXVI

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXVI. Die Rückkehr nach Paris

Während d’Artagnan und Porthos den Kardinal nach Saint-Germain führten, waren Athos und Aramis, welche dieselben in Saint-Denis verlassen hatten, nach Paris zurückgekehrt.

Jeder von ihnen hatte seinen Besuch zu machen.

Kaum hatte Aramis seine Reiterkleider abgelegt, so eilte er in das Stadthaus, wo sich Frau von Longueville befand. Bei der ersten Weiterlesen →

Die Sage des Billy the Kid Kapitel 7

Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 7

Auge um Auge

Die Bitterkeit jahrelanger Spannungen entlud sich im Mord an Tunstall in einem Krieg. Der grundlose Mord war Murphys Herausforderung sowohl an Chisum als auch an McSween. Trotz seiner Einfachheit und Sanftmut muss McSween geahnt haben, dass weitere Gewalt unvermeidlich war. Aber er schien mehr an Gerechtigkeit als an Vergeltung zu denken.

Sein Problem war heikel und gefährlich zugleich. Gerechtigkeit schien in diesem wilden Moment eine Chimäre zu sein. Die Situation war explosiv, die Stimmung seiner Männer gesetzlos. Sie scherten sich ebenso wenig um das Gesetz wie Murphys Gefolgsleute. Sie brannten auf Rache, ihre Finger zuckten, um die Rechnung mit ihren Feinden blutig zu begleichen. Von Sheriff Brady war offenbar keine Hilfe bei der Aufrechterhaltung des Gesetzes zu erwarten. Seine Bande hatte den Mord begangen; es war unwahrscheinlich, dass er die Mörder fassen würde. Wenn sie das Gesetz für ihre Tat verantwortlich machen wollten, musste McSween sie selbst zur Weiterlesen →