Der Marone – Der große Smythje-Ball
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 19
Der große Smythje-Ball
Als ob die große Sonnenfinsternis die vielen für das besondere Vergnügen des Herrn Smythje gegebenen Festlichkeiten noch nicht aufs Höchste gehoben hätte, wurde einige Tage nach derselben abermals ein anderes Fest zu Ehren dieses jungen britischen Löwen veranstaltet.
Diesmal war es aber keins vom Himmel, sondern auf der Erde, und zwar eine der gewöhnlichen irdischen Unterhaltungen, nämlich ein Ball, ein Bewillkommnungsball, lediglich um den großen Herrn Smythje zu Weiterlesen
Die Macht der Drei – Teil 9
Sie saßen auf der mit Waldrebe umsponnenen Veranda des Truworhauses am Torneaelf. Durch Ranken und Reben ging die Aussicht auf den hundert Meter tiefer dahinströmenden Fluss und die gegenüberliegenden, mit Tannen bestandenen Berge. Zu dritt saßen sie hier: Erik Truwor, der Schwede, Soma Atma, der Inder, und Silvester Bursfeld aus deutschem Blute.
In diesem Haus war Silvester heimisch. Hier war er zusammen mit Erik Truwor aufgewachsen, und die alten Mauern hatten die Spiele der Knaben und die Arbeit der Jünglinge gesehen. Bis dann die Studienjahre Silvester nach Deutschland führten, seine Ingenieurtätigkeit ihn in Europa und Amerika umhertrieb. Erik und Silvester widmeten sich der Technik. Die Art ihres Studiums, die Weise, wie sie die Wissenschaft trieben, war von Anfang an verschieden. Silvester versenkte sich schon als Student in die physikalischen Probleme. Er trieb die Wissenschaft um der Wissenschaft halber, von einem unersättlichen Forschungsdrang beseelt. Im Gegensatz dazu betrachtete Weiterlesen
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer Teil 14
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer
Lebendig im jüngsten Gericht oder Rache bis über das Grab hinaus
Eine höchst schaudervolle Geschichte höllischer Bosheit
Ein böser Traum
Eines Tages am frühen Morgen saßen Philipp und Amine wie gewohnt auf der Rasenbank vor ihrem Häuschen beim Frühstück beisammen. Aber nicht so traulich wie sonst war die Unterhaltung der beiden Gatten, sondern tiefes Nachdenken schien die sonst so heitere Stirn Philipps zu umdüstern. Amine entging diese Veränderung Philipps nicht, und mit zärtlichen Bitten drang sie in ihn, ihr die Ursache seiner Zerstreutheit mitzuteilen. Auf Amines wiederholtes Bitten erzählte Philipp einen Traum, der ihn in verflossener Nacht so sehr beängstigt hatte.
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Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 21
Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 21
Während unsere Abenteurer beisammensaßen und ihren melancholischen Gedanken über die Zerstreuung der Wolken nachhingen, sagte der Major: »Es führt zu nichts, hier bleiben zu wollen. Wir alle müssen zugrunde gehen, wenn wir nicht weiter ziehen. Es wird daher besser sein, wir lassen einspannen, um bei Nacht zu reisen. Es ist jetzt neun Uhr. Wir wollen die Ochsen ins Joch bringen und so weit vorrücken, wie wir können.«
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 29
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Die schöne Prinzessin
Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne, zwei kluge und einen dummen, die stritten sich darum, wer von ihnen einmal das Königreich bekäme. Der Alte hatte darüber viel Ärger und Verdruss, denn keiner von den dreien wollte dem anderen nachgeben, selbst der Dumme war bisweilen der Schlimmste. Einst sagte der alte König, der da merkte, dass er bald sterben müsste: »Ihr alle Weiterlesen



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