Katharina Seck – Die letzte Dichterin
Katharina Seck – Die letzte Dichterin
Minna Fabelreich, Dichterin und ehemals aus gutem, will heißen reichem Hause, hat mit ihrer Vergangenheit und ihren Eltern gebrochen. Sie zieht als verarmte Dichterin durch ihre Heimat Phantopien, das heißt, sie wandert zu Fuß durch das Land und macht in manchen Dörfern Halt.
Dort bittet sie Wirte von Gaststätten darum, in ihren Etablissements Geschichten vortragen zu dürfen und hofft dafür auf einige Bronzekugeln als Lohn, ein Essen und Logis für die Nacht.
Da die Künste, also Malerei, Musik, Schriftstellerei und Theater den Bewohnern von Phantopien nicht mehr viel gelten, muss sie froh sein, wenn man ihr überhaupt erlaubt, in Gastwirtschaften aufzutreten, und ihr Lohn ist kaum genug zum Leben.
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Addy der Rifleman – Entronnen. Das Strafgericht
Max Felde
Addy der Rifleman
Eine Erzählung aus den nordamerikanischen Befreiungskämpfen
Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart, Berlin, Leipzig, 1900
Entronnen. Das Strafgericht
Die aus der Gefangenschaft Erretteten und ihre Befreier waren dank dem pfadfinderischen Genie Addys und des Flinken Bibers glücklich quer durch das ganze zwischen dem Susquehanna und dem Mohawk liegende Indianergebiet ungefährdet hindurchgekommen und sahen eines Abends von der Höhe eines Bergrückens in der Entfernung von etwa zehn Meilen das Fort Schuyler vor sich, Weiterlesen
Der Fluch von Capistrano – Kapitel 14
Johnston McCulley
Der Fluch von Capistrano
New York. Frank A. Munsey Company. 1919
Ursprünglich in fünf Teilen in der All-Story Weekly ab der Ausgabe vom 9. August 1919 als Serie veröffentlicht.
Kapitel 14
Capitano Ramón schreibt einen Brief
Vor der Tür von Don Diego de la Vega machte sich Capitano Ramón aus dem Staub und lief durch die Dunkelheit auf den Pfad, der den Hang hinauf zum Presidio führte.
Schauernovellen – Der musizierende Satan
Eine Räuberfamilie – Fünfzehntes Kapitel
Emilie Heinrichs
Eine Räuberfamilie
Erzählung der Neuzeit nach wahren Tatsachen
Verlag von A. Sacco Nachfolger, Berlin, 1867
Fünfzehntes Kapitel
Marco und Corso
Leonhardt hatte sich unausgekleidet auf sein Lager geworfen. Die letzte Vergangenheit zog wie ein Traumbild an seinem Geist vorüber und drohte ihn fast wahnsinnig zu machen.
Er suchte den Schlaf, um diesen wirren Bildern zu entfliehen, und fand ihn nicht. Immer aufs Neue Weiterlesen


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