Deutsche Märchen und Sagen 126
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
165. Klagende Stimme
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wohnte in der Gegend von Lüttich ein Bauer, der mit seiner Frau alle Tage eine klagende Stimme hörte, als ob jemand um Hilfe gerufen hätte. Wie oft er auch in seinem Haus herumsuchte, nie konnte er auch nur das Geringste finden. Dies stets dauernde, sommerliche Gerufe traf den Bauer und die Bäuerin so, dass sie krank wurden und langsam hinzehrten. Außer ihnen hörte kein Mensch die Stimme.
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Der Detektiv – Der Löwe von Flandern – Teil 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 20
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Löwe von Flandern
Teil 2
Von dreiviertel neun an gingen wir vor dem Eingang der deutschen Bierstube in der Karl Johans Gade langsam auf und ab.
Harst wollte nicht erst drinnen Platz nehmen, um nicht Zeit zu verlieren.
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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 4. – 6. Bändchen – Kapitel XII
Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Viertes bis sechstes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.
XII. Das Scharmützel
Der Aufenthalt in Royon war kurz. Jeder schlief daselbst einen guten Schlaf. Raoul hatte Befehl gegeben, ihn zu wecken, wenn Grimaud ankäme; aber Grimaud kam nicht.
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Die Gespenster – Dritter Teil – Erste Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Dritter Teil
Erste Erzählung
Ein Schulmann entwendet einem spukenden Mönch eine alte Münze und zeigt diese, um die Richtigkeit der Sache zu erweisen, vor.
Wenn es Gespenster gibt, so ist es keine unerhebliche Untersuchung, warum wir an sie glauben und ihr Dasein Weiterlesen
Lars Schütz – Der Alphabetmörder
Lars Schütz – Der Alphabetmörder
Jan Grall, operativer Fallanalytiker oder auch Profiler beim LKA Rheinland-Pfalz, wird zu Mordermittlungen in seiner ehemaligen Heimat, dem Westerwald, hinzugezogen. In der Gegend um Hachenburg und Bad Marienberg treibt ein Mörder sein Unwesen, der seinen Opfern in zittriger Schrift Buchstaben unter die Haut tätowiert. Sein erstes Opfer trägt ein eintätowiertes A.
Jan hat seine Heimat gemieden, seit sein Bruder Gero dort bei einem Autounfall ums Leben kam, bei welchem auch er im Auto saß. Außerdem hatte Gero ein Geheimnis, das Jan sehr unangenehm war. Deshalb kehrt er jetzt eher ungern dorthin zurück, und der Anlass seiner Rückkehr ist natürlich auch kein schöner.
Neben Jan wird auch seine Kollegin, Rabea Wyler, geboren in der Schweiz und von ihm als Kollegin ausgesucht, zu Weiterlesen

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