Rocambole – Das mysteriöse Vermächtnis – Teil 2
Pierre Alexis de Ponson du Terrail
Pariser Tragödien
Rocambole – Das mysteriöse Vermächtnis
Mystischer Roman aus dem Jahr 1867
II
Marmouset und La Mort-des-braves waren einen Moment lang wie vom Schlag getroffen, als sie sahen, wie ihr Gefährte, der Notar, ebenfalls ins Wasser sprang, um dem Flößer l’Etourneau zu helfen, den Ertrinkenden zu retten.
»Ein russischer Prinz?«, murmelte Marmouset mit seinem spöttischen und zynischen Akzent.
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Der Detektiv – Der ewige Jude – Teil 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 21
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der ewige Jude
Teil 2
Der Brief war noch nicht zu Ende. Trotzdem ließ ich ihn jetzt in den Schoß sinken, schaute Harst an, lächelte ein wenig erhaben. Er nickte mir zu.
»Lieber Alter – nicht zu stolz sein auf Deine Aufgeklärtheit! Nicht denken, dieser lütt Hann sei übergeschnappt Weiterlesen
Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 7. – 10. Bändchen – Kapitel IV
Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Siebentes bis zehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.
IV. Vaterschaft
Während sich diese furchtbare Szene bei Lord Winter ereignete, saß Athos am Fenster seines Zimmers, den Ellenbogen auf einen Tisch, den Kopf auf seine Hand gestützt, und hörte zugleich mit Augen und Ohren Raoul zu, Weiterlesen
Die Gespenster – Dritter Teil – 12. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Dritter Teil
Zwölfte Erzählung
Die Unsicherheit der Hohlwege
W… hatte sich in G… zu lange verweilen müssen und konnte erst um Mitternacht nach Hause reiten. Zwar hatte er ein sicheres Pferd; desto auffallender war es ihm indessen, als es in einem Hohlweg zurückwich und, aller Weiterlesen
Ritter Busso von Falkenstein – 11. Teil
Ritter Busso von Falkenstein
oder die Geheimnisse der Totengruft
Ein schauderhaftes Gemälde aus den Ritterzeiten
Verlegt durch Gottfried Basse zu Quedlinburg, 1813
Als er bei der Höhle ankam, versuchte er, die dick ineinander gewachsenen Gesträuche zurückzubiegen; aber mit bloßen Händen war es unmöglich. Er suchte sich also mithilfe seines Schwertes einen Weg zu bahnen Die Vögel, welche seit langen Jahren in dieser Gegend einen sicheren Aufenthalt hatten, wurden in ihrer Ruhe gestört und entflohen in so großer Anzahl, dass sich der Ritter genötigt sah, einige Schritte zurückzutreten, indem sie gleich einem Strom zum Licht flogen und es ihm sonst vielleicht ausgelöscht hätten. Da sie sich etwas zerstreut hatten und der Eingang frei war, flehte er den Himmel um Verstand in seinem Unternehmen an und betrat die Höhle.
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