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Wolfgang Brandt

Nachruf Hannes Hegen

Hannes Hegen, Comiczeichner und Erfinder des Mosaik und der knollennasigen Digedags, schloss am 13. November 2014 für immer seine Augen. Der Künstler, mit bürgerlichem Namen Johannes Hegenbart, wurde am 16. Mai 1925 in Bömisch-Kamnitz geboren. Nach seiner Ausbildung an der Glasfachschule in Steinschönau studierte er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Danach ereilte ihn der Kriegsdienst. Von 1947 bis 1950 studierte Hannes Hegen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und veröffentlichte bereits als Student zunächst Karikaturen im Frischen Wind. Auch in der Wochenpost und der NBI war Hegen in den frühen 50er Jahren vertreten. 1955 begann dann eine Erfolgsstory ohne Beispiel. Hegen trug sich seit einiger Zeit mit den Gedanken, einen Bildroman, wie er es nannte, zu machen. Dazu hatte Hegen zwei Varianten entwickelt. Eine Variante stützte sich auf Tiere, die, ähnlich der Disneyschen, eine dem Menschen adäquate Welt eröffnen sollte und die andere, auf drei Helden gestützt, nämlich Dig, Dag und Digedag. Die Namen waren nicht von Trick, Track und Truck abgeleitet, sondern vom Ticken der Hegenschen Standuhr. Mit einer Mappe voller Entwürfe Weiterlesen →

Etwas über die Geschichte der Marianisten

Etwas über die Geschichte der Marianisten

Das Gründungsdatum der Society of Mary, der Marianisten, ist der 2. Oktober 1817. Es war jedoch die zweite Gründung von dem, was damals noch Institute of Mary since the Marianist Sisters, the Daughters of Mary hieß. Deren Entstehung und Existenz werden auf den 25. Mai 1816 datiert, also mehr als ein Jahr zuvor. Beide waren aus der Marian Sodality entstanden, welche überall im südwestlichen Frankreich viele Mitglieder hatte und durch William Joseph Chaminade in Bordeaux, Frankreich, Ende 1800/Anfang 1801 ihren Anfang nahm.

Der Gründer William Joseph Chaminade war ein Diözesanpriester aus der Diözese Périgueux, wo er 1761 geboren worden war. Zu Beginn der Französischen Revolution kam er 1790 nach Bordeaux und übte sein geistliches Amt für einen Zeitraum von 1797 bis 1800 aus dem Exil in Saragossa, Spanien, aus.
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Captain Concho – Band 42

Bill Murphy
Captain Concho – Der Rebell aus Texas
Band 42
Conchos Reiter nach vorne!

Western, Heftroman, Bastei, Köln, 66 Seiten, 1,70 €, Neuauflage, Titelbild von Ertugrul Edirne / Becker-Illustrators

Kurzinhalt:
Die Schlacht bei Chancellorsville ist die Hölle. Der Yankee feuert aus sicheren Bunkerstellungen heraus und stoppt den Durchbruch von Lees Armee. Da wird Captain Concho mit seinen Reitern gerufen. Forscreek, dieses Genie im Basteln von Sprengsätzen, bekommt reichlich Gelegenheit, sein Talent zu beweisen. Finnewacker und die übrigen verwegenen Reiter Conchos bewähren sich auf anderen Gebieten: Sie schälen Kartoffeln und hacken Holz im Quartier des Feindes, Weiterlesen →

Stories of the Century

Stories of the Century

»In den Archiven der Zeitungen und in den Akten der Polizei aus der Geschichte des Wilden Westens finden wir die Lebensläufe von berüchtigten Gesetzesbrechern und Banden …«, intonierte die Stimme von Jim Davis als Eisenbahndetektiv Matt Clark. Der Star der US-amerikanischen Independent-Film-Produktionsgesellschaft Republic Pictures produzierte die halbstündige TV-Serie Stories of the Century, deren 39 Episoden von Januar 1954 bis März 1955 liefen.

Jede Woche wurde Matt Clark beauftragt, die Verbrechen eines berühmten Outlaw oder Bande, welche irgendwie eine Art Ächtung in Verbindung zur Southwestern Railroad zu haben schienen, nachzugehen. Sicherlich wurden alle Geschichten dieser berühmten Bösewichte fiktionalisiert, mit Matt Clark war Weiterlesen →

Peronya – Die Geschichte eines Krieges

Peronya – Die Geschichte eines Krieges

Schreibt man Fantasy, gehen einem dabei viele magische Worte durch den Kopf. Oder macht man einen Sprung zur Seite und drückt sich den Griff seines Schwertes ins Gesicht? Fantasy ist ein Genre, welches vieles bedeuten kann. Es kann uns zu Liebe, zu Hass, zum Lachen oder zur Tristesse inspirieren. Es kann uns zur Schaffung einer eigenen Meinung anregen und uns Möglichkeiten zu unserer eigenen Welt öffnen.

Sicherlich ereilt einem beim Schreiben das Gefühl, in eine Schreibblockade zu verfallen. Doch plötzlich platzt der Knoten, man schlägt sich mit der flachen Hand auf die Stirn und setzt das Schreiben seiner Story fort.

Fantasy ist sehr schwer zu beschreiben. Sie hat so viele Definitionen und ist sehr facettenreich, dass es unmöglich ist, diejenigen zu finden, die perfekt in diesem Genre ihren Nachhall finden. Mit dem ersten Teil ihres Weiterlesen →