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Comic

Nachruf Hannes Hegen

Hannes Hegen, Comiczeichner und Erfinder des Mosaik und der knollennasigen Digedags, schloss am 13. November 2014 für immer seine Augen. Der Künstler, mit bürgerlichem Namen Johannes Hegenbart, wurde am 16. Mai 1925 in Bömisch-Kamnitz geboren. Nach seiner Ausbildung an der Glasfachschule in Steinschönau studierte er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Danach ereilte ihn der Kriegsdienst. Von 1947 bis 1950 studierte Hannes Hegen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und veröffentlichte bereits als Student zunächst Karikaturen im Frischen Wind. Auch in der Wochenpost und der NBI war Hegen in den frühen 50er Jahren vertreten. 1955 begann dann eine Erfolgsstory ohne Beispiel. Hegen trug sich seit einiger Zeit mit den Gedanken, einen Bildroman, wie er es nannte, zu machen. Dazu hatte Hegen zwei Varianten entwickelt. Eine Variante stützte sich auf Tiere, die, ähnlich der Disneyschen, eine dem Menschen adäquate Welt eröffnen sollte und die andere, auf drei Helden gestützt, nämlich Dig, Dag und Digedag. Die Namen waren nicht von Trick, Track und Truck abgeleitet, sondern vom Ticken der Hegenschen Standuhr. Mit einer Mappe voller Entwürfe Weiterlesen

Im Gespräch mit Helen Aerni

Helen Aerni wurde 1984 geboren. Hauptberuflich arbeitet sie zwar als Grafik- und Webdesignerin bei biwac, hat jedoch bereits mehrere Comic Short Stories, insbesondere Mangas, in Anthologien veröffentlicht. Bei Carlsen Comics erschien zudem ihr Chibi Die Spur. Ihre jüngste Veröffentlichung ist die Geschichte Der Elsterjunge in der Anthologie Großstadtaugen von ComicStars (Droemer Knaur).
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Stuttgarter Comic-Börse 2010

Wer kennt nicht Comics, diese kleinen, bunten Heftchen mit den Sprechblasen?
Oft genug belächelt, als Schundliteratur abgetan oder von der Mehrheit der Bevölkerung sogar gehasst, jedenfalls hierzulande. In Belgien, Frankreich, Italien oder gar in Übersee (Japan, USA) hingegen besitzen sie einen ganz anderen Stellenwert. Dort ist es ein alltägliches Bild, comiclesende Erwachsene anzutreffen, ob in der U-Bahn, auf der Straße oder im Stadtpark.
In diesen Ländern wird niemand schräg angesehen, wenn er in der Öffentlichkeit Weiterlesen

Comic-Legenden – Teil 3

Lasso

Mit einer Laufzeit von beinahe 2 Jahrzehnten und fast 700 Heften gehört diese Serie ebenfalls zu den inzwischen beinahe schon legendären drei Musketieren des Westerncomics aus dem Bastei-Verlag. Aber im Gegensatz zu Bessy oder Silberpfeil, wo noch die Protagonisten den Namen der Serie bestimmten, gab es bei Lasso eine Vielzahl an Titelhelden. Vielleicht machte gerade das den Reiz der Serie aus.

Dazu kam, dass sich bei Lasso sozusagen das »Who is Who « an Zeichnern der damaligen Comicszene tummelte: Hansrudi Wäscher, A. Pedrazza oder Arturo de Castillos sind nur drei Weiterlesen

Comic-Legenden – Teil 2

Silberpfeil darf nicht sterben!

Es war einmal ein junger Kiowahäuptling namens Silberpfeil, dessen Blutsbruder Falk, eine Squaw die auf den Namen Mondkind hörte und ein kleiner, zahmer, tapsiger Puma der Tinka hieß.

Was zuerst als Fortsetzungsserie mit wenigen Seiten in dem Comicmagazin Felix begann, wurde für den Basteiverlag schon bald zum großen Wurf.

Bereits nach kurzer Zeit wurde der anfangs belächelte Lückenfüller, dieser in Belgien Weiterlesen

Comic-Legenden – Teil 1

Ein Heftchen namens Bessy!

Als der belgische Comiczeichner Willy Vandersteen und sein Angestellter Karel Verschuere 1952 daran gingen, eine Comicserie um einen Farmersohn namens Andy Cayoon und dessen Colliehündin Bessy zu konzipierten, ahnte keiner der Beteiligten, dass sich diese Heftchen im Laufe von drei Jahrzehnten mit fast eintausend Ausgaben zu einem wahren Kult entwickeln sollten.
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