Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 1 – Der letzte Höhlenmensch – 4. Kapitel
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 1
Der letzte Höhlenmensch
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Über der Erde
Nach einer anstrengenden Ruderfahrt lenkte Karak am Nachmittag das Boot unter die überhängenden Zweige eines Busches am Ufer.
»Hier wollen wir aus dem Boot steigen«, sagte er, »denn die Farken legen, weil sie Überschwemmungen fürchten, ihre Dörfer nur abseits der Flüsse auf hochgelegenen Waldblößen an, und außerdem dürfen wir der Hunde wegen nicht die geringste Spur zurücklassen und müssen uns deshalb einen Weg über die Baumäste suchen.«
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 1 – Der letzte Höhlenmensch – 3. Kapitel
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 1
Der letzte Höhlenmensch
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
In der Pfahlhütte
Der Fluss erweiterte sich zu einem unübersehbaren See, und Richard stieß einen Laut der Überraschung aus. Er sah in einiger Entfernung vom Ufer, also noch im Wasser stehend, ein großes Dorf von sich auf Pfählen erhebenden Hütten.
»Es ist eine Ansiedlung von Pfahlbewohnern«, erklärte Karak. »Sie waren zu schwach und zu feige, um auf dem Land zu leben, wo sie den Raubtieren die Höhlen hätten streitig machen müssen. Da zogen sie sich auf das Wasser zurück und lebten wie die Reiher von Fischen. Aber jetzt haben sie ihre Dörfer auch schon längst verlassen und arbeiten als Sklaven der Rundköpfe, weil sie Weiterlesen
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 1 – Der letzte Höhlenmensch – 2. Kapitel
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 1
Der letzte Höhlenmensch
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Karak, der Bärentöter
In der Nähe des Sees trat der Wald weit zurück und machte einer mit großen Felsblöcken bedeckten Fläche Patz.
Zwischen diesen, nicht weit vom Flussufer entfernt, fand ein Kampf zwischen einem Bären und einem Menschen statt.
Der Bär von brauner Farbe war wohl doppelt so groß als der größte, den Richard je im zoologischen Garten gesehen, und drang auf einen Mann ein, der ihm zwei Pfeile in den Leib geschossen hatte; die Schäfte ragten noch aus dem Pelz hervor. Dieser Mensch war ungemein groß und herkulisch gebaut, von schwarzbrauner Hautfarbe, nackt bis auf einen Schurz um die Lenden, Weiterlesen
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 6
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 1
II. Eine japanische Mysterie
Von dem bleigrauen Himmel, welcher an einem Wintermorgen über London hing, fiel ein feiner, kalter Regen herab, aber er vermochte nicht die Tausende und Abertausende von Menschen zu zerstreuen, welche sich in den engen Straßen der City um ein altes, finsteres Gebäude zusammendrängten.
Dieses, von hohen Mauern umringt, schon mehr eine kleine Stadt für sich, ist das sogenannte Newgate, die uralte Hinrichtungsstätte der englischen Hauptstadt.
»Jetzt wird er gehenkt, Keigo Kiyotaki, der freche Japaner, der den alten Loftus Deacon ermordet hat!«
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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 5
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 1, Teil 5
Aber wer war dieser gottbegnadete Verwandlungskünstler denn? Auf dem Programm stand nichts davon, man erfuhr auch jetzt noch nicht seinen Namen.
Am anderen Morgen aber erfuhr man es, dafür sorgten die Zeitungen in spaltenlangen Berichten. Er war es, derjenige, welcher … der geheimnisvolle Passagier der PERSEPOLIS, welcher den neuen Weltteil nackt und hilflos betreten hatte, welcher eine Billardkugel mit einem Faustschlag zermalmen konnte, usw. usw. Er würde weiter im Atlantic-Garden auftreten, und nun ging es los.
»Sind Sie schon im Atlantic-Garden gewesen? Was, Sie haben noch nicht den Nobody in seinen Verwandlungen gesehen?«
Er hatte recht gehabt. Er selbst machte keine Reklame, das überließ er dem Publikum. Freilich, von der anderen Seite betrachtet, hatte Weiterlesen
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