John Tanner – Das Leben eines Jägers 16
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Sechszehntes Kapitel
Im Laufe dieses Winters kam zu unserem Lagerplatz der Sohn des berühmten Chippewahäuptlings, Wesch-ko-bug, der am Leech Lake wohnte. Dieser Mensch gehörte zu denen, welche sich ganz so betragen, wie Weiber, und von den Indianern auch Weiber genannt werden. Es gibt dergleichen unter den meisten, und vielleicht unter Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 15
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Fünfzehntes Kapitel
Als der Frühling kam, kehrten wir, den Weg über den Lagerplatz nehmend, welchen wir zur Zeit der Zuckerernte innegehabt hatten, nach Me-nau-ko-nos-keeg zurück. Da ich stets nur ungern bei den Indianern war, wenn sie ihrer Trunksucht frönten, so riet ich der Alten, sie möchte doch ja mit den anderen nicht zu dem Kontor gehen, Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 14
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Vierzehntes Kapitel
Noch bevor ich den Moose-River erreichte, war mein Pferd so matt und mager geworden, dass es nicht einmal mehr imstande war, Wa-me-gon-a-biews Frau zu tragen. Wir hielten darum zwei Tage Rast, hatten aber viel Hunger zu leiden, denn seit langer Zeit hatten wir weiter nichts geschossen, als einen sehr mageren Bison. Wir Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 13
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Dreizehntes Kapitel
Ich hatte damals einen Zwist mit einem Naudoway, welcher für die Way-me-ta-gu-sche-wugs-Chippeway jagte. Er war später als ich dorthin gekommen und hatte daher gewiss nicht mehr Recht zum Jagen als ich. Und doch beklagte er sich, dass ich ein paar Mal Bezirke durchstreift hatte, auf die er allein ein Anrecht zu haben vermeinte. Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 12
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Zwölftes Kapitel
Wir blieben an jener Stelle bis zum Frühjahr und gingen erst, als die Zeit der Zuckerernte nahte, zu Ke-new-kau-nesche-way-boant. Wir baten die Indianer, welche dort wohnten, uns einige Ahornbäume zu überlassen. Sie wiesen uns einen Platz an, auf dem nur einige wenige standen, die noch dazu sehr dünn und schwach waren. Weiterlesen
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