Große Veränderungen im Geisterreich: Der Geisterspiegel zieht um!

Große Veränderungen im Geisterreich: Der Geisterspiegel zieht um!
Es gibt Neuigkeiten, die man getrost als Meilenstein in unserer Magazingeschichte bezeichnen kann. Nach vielen Jahren des digitalen und analogen Schaffens schlagen wir ein völlig neues Kapitel auf: Der Geisterspiegel zieht um!
Unser neues Hauptquartier schlägt seine Zelte nicht irgendwo auf, sondern in einer Stadt, die wie geschaffen ist für ein Magazin, das sich der Phantastik, dem Unheimlichen und den Geschichten aus vergangenen Zeiten verschrieben hat: in Aschersleben in Sachsen-Anhalt.
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Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 58
Feindseliger Indianer überlistet
Etwa zwei Stunden vor Sonnenuntergang bemerkten wir eine große Gruppe von Indianern, die etwa eine Meile vor uns herliefen. Sie suchten offensichtlich nach einer günstigen Stelle, um uns in einen Hinterhalt zu locken. Wegen der Nebel, die von der feuchten Ebene aufstiegen, waren sie kaum zu erkennen. Da sie eine Position bezogen hatten, an der wir unweigerlich hätten vorbeikommen müssen, war es ein glücklicher Zufall oder die Vorsehung, die unser Leben rettete, indem sie uns ermöglichte, ihr Vorhaben zu durchschauen.
Wir machten Halt, scheinbar so, als hätten wir sie nicht entdeckt, und zwar an einer großen Weidengruppe an einem kleinen Bach, der in den Bear River mündet. Wir ließen unsere Pferde zum Weiden frei, machten ein loderndes Feuer, kochten und aßen ein herzhaftes Abendessen und verteilen unser Gepäck achtlos umher, um unserem Lager ein unbeschwertes Aussehen zu geben – obwohl jedes Auge auf irgendeinen Punkt, eine Schlucht oder einen Hügel gerichtet war und das Auftauchen des Feindes beobachtete.
Sobald es dunkel wurde, fingen wir unsere Pferde ein, packten zusammen und zogen mit so wenig Lärm wie möglich von dannen. Wir entdeckten die Indianer in einer Entfernung von einer Meile östlich von uns in einer tiefen Schlucht um ein kleines Feuer herum. Sie Weiterlesen
Marc Jordan – Einführung
Der König der Detektive: Das Phänomen Marc Jordan
Eine Einführung
Was für ein Name ist es, der die Gemüter bewegte und von Mund zu Mund ging? Es ist der Name eines französischen Ermittlers, einer Ikone unter den Gesetzeshütern. Einst stand er im Schatten des großen Sherlock Holmes aus der Feder Conan Doyles. Doch nun, da die erstaunlichen, ja geradezu wunderbaren Abenteuer ans Licht kommen, in die er verstrickt war, schickt er sich an, den britischen Rivalen vom Thron zu stoßen. Festgehalten sind diese Chroniken in einer Heftreihe, deren erster Band heute das Licht im deutschsprachigen Raum erblickt. Jedes Heft verspricht ein in sich geschlossenes Werk – ein Stück gelebte Literatur, getragen von einer fesselnden Handlung und einem stets verblüffenden, packenden Finale.
Nichts ist geheimnisvoller, nichts rührt tiefer an den menschlichen Nerven als diese exzentrischen Erzählungen. Schon die ersten Titel lesen sich wie ein Fiebertraum der Belle Époque: Auf den fulminanten Auftakt Die Entführung einer Jungfrau werden weitere 25 Bände folgen.
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 20
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 20
Der Aufstand der Muglugs
Wieder einmal hatte dieser Detektiv aus dem Jahr 1900 seine Klugheit unter Beweis gestellt, auch wenn sein Erfolg, sich als Muglug zu verkleiden, beinahe sein Verderben bedeutet hätte. Lumleys Neugier war ebenso groß wie sein Staunen, aber das war keine Zeit für Erklärungen.
Der silberne Riese ragte empor; seine Axt schwebte wahllos über Lumley und Kinch.
»Wagen Sie es ja nicht!«, schrie Lumley. »Lassen Sie die Axt fallen und verschwinden Sie von hier!«
Der Riese machte ganz den Eindruck, als sei er verblüfft. Natürlich war ihm ein solches Gefühl fremd – wie überhaupt jede Art von Gefühl –, dennoch schien er sehr gekränkt zu sein.
Felsenherz der Trapper – Teil 02.7
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 2
Das Geheimnis der Llano Estacado
7. Kapitel
Abschied für immer
Die Mescalero hatten die Verfolgung des Flüchtlings bald aufgegeben. Gegen ein Uhr morgens herrschte im Lager tiefe Ruhe. Nur die Wachen umkreisten den Platz beständig, und vor jedem der vier Gefangenen saß ein eigener Wächter.
In der Dunkelheit näherte sich ein einzelner Weißer der Postenkette. Er führte ein hoch beladenes Packpferd am Zügel. Es war der Skalpierte. Die Wachen ließen ihn ohne Zögern passieren; er war ein bekannter Händler. Er schritt bis zur Mitte des Lagers und Weiterlesen
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