Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 32
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VIII. Hirschberg und Umgebung
1. Der Stadtname
Die Stadt Hirschberg soll ihren Namen von einem heidnischen Fürsten erhalten haben, welcher im 10. Jahrhundert am Zusammenfluss von Bober und Zacken jagte. Derselbe geriet durch einen ungewöhnlich starken Hirsch in Lebensgefahr, erlegte denselben aber glücklich und stiftete an dem Ort eine Stadt, welcher er einen Hirsch in das Wappen gab. Daraus ist der Name Hirschberg entstanden.
2. Die Entstehung der Stadt
Als König Boleslaus Chrobri von Polen sich im Jahre 1004 mit seinem Kriegsheer in das Gebirge geflüchtet hatte, nachdem er von Uhldarich von Böhmen geschlagen worden war, kam er an den Zusammenfluss von Bober und Zacken und befahl seinem Rat Panchelenik, dort eine Burg zu erbauen. Nach dem Erbauer wurde die Burg Pancheleni genannt. Als am Fuße derselben sich Häuser fanden, nannten die Bewohner aber ihren Ort Pancheleni und den Berg Hausberg. Pancheleni (Pan Gelink heißt auf Deutsch Herr Hirsch) soll später in Hyrezberg umgewandelt worden sein und die Burg hieß das Bolkenhaus.
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Secret Service Band 4 – Kapitel 3
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 4
Old and Young King Brady Detectives
Der geniale Bluff der Bradys
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Kapitel 3
Im Haus in der 44th Street
Die Vorsichtsmaßnahmen bestanden schlichtweg in einer Änderung des persönlichen Erscheinungsbildes. Dies geschah auf höchst geschickte Weise. Die beiden Bradys waren Meister in der Kunst der Verkleidung.
Old King Brady holte eine weiche Wollmütze hervor, die seinen breitkrempigen Hut ersetzte. Eine Perücke, ein Schnurrbart und eine Weiterlesen
Mosaik Band 3
Hannes Hegen
Mosaik Band 3
Die Bimmel-Bummelbahn
Abenteuer, Comic, Verlag Neues Leben, Berlin, März 1956, 32 Seiten, Texte: Hannes Hegen, Hans Oesterreicher, Zeichnungen: Hannes Hegen, Kolorierung und Tusche: Jochen Arfert, Heinz Handschick
Mit dem dritten Heft der legendären Comic-Bilderzeitschrift Mosaik festigte Schöpfer Hannes Hegen (Johannes Hegenbarth) das Fundament für den langanhaltenden Erfolg seiner Publikation in der DDR. Nach den ersten beiden Heften, die die Digedags – Dig, Dag und Digedag – auf einer abenteuerlichen Orientreise einführten, verlagert Heft 3 das Geschehen in eine dynamische, von Technikbegeisterung und humorvollem Chaos geprägte Reisewelt. Die Erzählung nutzt das Motiv der Eisenbahnfahrt als klassisches literarisches und grafisches Vehikel, um menschliche Schwächen, technischen Pioniergeist und gesellschaftliche Interaktion auf engstem Raum zu parodieren.
20 Jahre Geisterspiegel: Eine Zeitreise
20 Jahre Geisterspiegel: Eine Zeitreise
Zwei Jahrzehnte. 240 Monate. Unzählige Nächte, in denen wir gemeinsam in die Welt des Unheimlichen, des Phantastischen und des Morbiden eingetaucht sind. Heute blicken wir zurück – nicht nur auf ein Magazin, sondern auf eine Ära.
Alles begann mit einer Vision: Einen Ort zu schaffen, an dem die Grenzen der Realität verschwimmen dürfen. Als wir vor 20 Jahren die ersten Zeilen veröffentlichten, war das Internet noch ein junger, dunkler Wald – und wir waren die Pfadfinder, die sich trauten, vom Weg abzukommen.
20 Jahre Geisterspiegel sind kein Ende, sondern eine Zäsur. Die Dunkelheit ist noch immer voller Geschichten, die darauf warten, ans Licht gezerrt zu werden. Wir danken euch für die Treue, die langen Nächte und die gemeinsame Freude am Schaurigen.
Auf die nächsten zwei Jahrzehnte. Weiterlesen
Der Aschenkreis
Marian Gross
Der Aschenkreis
Die schlafenden Götter des Zorns
Die Zeit im Reich der Sterblichen ist kein Fluss, sondern ein mahlendes Mühlrad, das Fleisch, Kronen und Hoffnungen zu Staub zermalmt. Die Chronisten nennen das Jahr Anno Domini 1055 im Norden oder das Jahr der Asche im Süden. Für den Wandler in den Zwischenreichen sind es lediglich Atemzüge in der Ewigkeit der Verdammnis.
Zwei Reiche, getrennt durch Meere aus Tränen und Jahrhunderten, verbunden durch dasselbe eherne Gesetz: Verrat gebiert Könige, und Blut fordert Blut.
*
Der Himmel über Nordavall besaß die Farbe von geronnenem Gehirn. Es war ein sterbender Tag im Jahr 1055. Das Brüllen der Sterbenden erstarb nicht im Echo der Berge, sondern im mahlenden Geräusch von berstenden Knochen und reißendem Fleisch. Weiterlesen

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