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Marshal Crown – Band 45

Jim Crowns Todesschwur

Jesse Gibson richtete sein Fernrohr auf die Farm, während die silberne Sichel des Mondes immer höher gen Himmel stieg und das Land allmählich mit seinem kalten Licht überzog.

Yard um Yard studierte er das Anwesen, bis er schließlich zufrieden nickte.

Dann blickte er über die Schulter zurück und wartete, bis seine Männer herangekommen waren und ihre Pferde zügelten.

»Und?«, fragte Ricardo Perez, der vorderste der Reiter.

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Elsemarie Maletzke – Magnolienmord

Elsemarie Maletzke – Magnolienmord

Elinor Sander besitzt in Frankfurt eins von mehreren Mehrfamilienhäusern von besonderer Bauweise, die ihr Urgroßvater, ein Architekt, hat bauen lassen. Nach hinten heraus erstreckt sich der Garten des Hauses, der durch einige Fichten sehr dunkel ist, was sie gerne ändern möchte.

In ihrem Haus leben außer ihrer selbst noch ihr Kater, mehrere Mietparteien und öfter eine weitere Person, die die Mansarde für kurze Zeit mietet. Ihr Vater, der noch vor einiger Zeit mit ihr zusammen dort gewohnt hat, ist gerade gestorben, sodass sie nun allein wohnt.

Ihre jüngere Schwester Bibi, die eine Hälfte des Hauses von ihrem Vater geerbt hat, kommt im Lauf der Geschichte nach Frankfurt, um dort zu leben und zu arbeiten, und ihr Anspruch auf ihren Anteil vom Haus ist ein Thema, das Weiterlesen →

Nick Carter – Inez Navarro, der weibliche Dämon – Kapitel 10

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Inez Navarro, der weibliche Dämon
Ein Detektivroman

Auf Tod und Leben

Morris Carruthers erhob die bewehrte Rechte zum tödlichen Streich und der tödliche Schlag fiel.

Hätte der Streich ebenso getroffen, wie er beabsichtigt war, so wäre Nick Carter sofort ein toter Mann gewesen; wenigstens hätte ihn augenblicklich tiefe Betäubung befallen, die ihn wehrlos in die Hände seines geschworenen Todfeindes ausgeliefert hätte. Was dann geschehen wäre, lässt sich leicht ausdenken.
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Hexengeschichten – Furia infernalis – Kapitel 7

Ludwig Bechstein
Hexengeschichten
Halle, C. E. Pfeffer. 1854

Furia infernalis
Kapitel 7

Das grauenhafte dunkle Wesen, welches unter dem alten Schrank tief in einem Winkel am Boden des Schrankes gesessen hatte, durch die Stube geglitten war, am Pfosten des Bettes hinauf und über die Kopfkissen, berührte nun mit leisem Tasten das Haupthaar Basiyls.

Ob dieses Wesen Augen hat, um zu sehen, ob es fühlt? Wer kann das sagen. Seine Stelle aber, die es sucht, Weiterlesen →

Oberhessisches Sagenbuch Teil 91

Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873

Der Geldstrauch

In dem Eschenröder Küppel, der auch der wilden Frau Haus genannt wird, soll viel Geld vergraben sein, sagen die Alten.

Ein Mann, dem der Platz gefiel, ging oft dahin. Als er da einmal auf der Erde lag und seine Mittagsruhe hielt, hörte er unter sich ein Geräusch, als ob es im Berg donnerte. Dann klang und rasselte es durcheinander, als ob Gold und Silber aus der Höhe auf harte Steinplatten fiele. Er reckte sich empor und horchte, aber er hörte nichts mehr.
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