Archiv

Gespensternovellen 2

Vilhelm Bergsøe
Gespensternovellen
Aus dem Dänischen übersetzt von Adolf Strothmann
Autorisierte Ausgabe, Verlag Otto Janke, Berlin 1873
Die glückliche Familie – Teil 2

Das Abendrot glomm durch den Weingarten. Es spielte zwischen seinem feinen, traubenbelasteten Rebenlaub, zeichnete sich wie goldhelle Sonnenflecken aus den Blumen der zierlich gehaltenen kleinen Beete ab, brach sich in den Wasserperlen der Quelle und verwandelte die Stämme und Zweige der großen Walnussbäume in funkelndes Erz. Es lag eine solche Kraft und Fülle in dieser goldenen Beleuchtung, dass sie mein Auge fast blendete, sodass ich die aus dem Weingarten kommenden Personen nicht bemerkte, ehe sie ziemlich dicht vor mir standen. Voran Weiterlesen →

Allerhand Geister – Cʼest fini! – Teil 6

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Cʼest fini! – Teil 4
Eine Erzählung aus dem Jahre 1773

6.

Der Tag blieb wundervoll frisch und klar, allein die Menschen in der kleinen Einsiedelei… Weiterlesen →

Der Detektiv – Schattenbilder – Teil 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Schattenbilder
Teil 1

Die Heimat grüßte uns – die Elbe, Cuxhaven, dann Hamburg! Wir waren wieder daheim! Unsere indischen Abenteuer waren beendet. Dr. Doogston-Warbatty, den wir zunächst für ein Verbrechergenie von unerhörter Rücksichtslosigkeit gehalten hatten und der doch nur das willenlose Werkzeug eines mit teuflischer Schlauheit ausgestatteten anderen Mannes gewesen war, gab es nicht mehr!

Weiterlesen →

Der Hexer Band 4

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer Band 4
Bote vom Ende der Nacht

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 28. Mai 1985, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Michael Whelan

Langsam kehrte sein Bewusstsein ins Leben zurück. Er war tot gewesen. Sein Körper war zerstört worden, nicht zum ersten Mal, aber so gründlich und brutal wie nie zuvor in seinem jahrhundertealten Leben. Er erinnerte sich vage an den Schmerz; einen Schmerz, wie er ihn niemals zuvor verspürt hatte, grausam und alles übertreffend, was er bisher empfunden hatte. Und er erinnerte sich an den Mann, der ihn getötet, der seinen Körper in einer tosenden Flammensäule vernichtet hatte. Robert Craven, der Hexer …
Weiterlesen →

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 4. – 6. Bändchen – Kapitel II

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Viertes bis drittes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

II. Der Abbé Scarron

Es gab in der Rue des Tournelles eine Wohnung, welche alle Sänftenträger und alle Lakaien von Paris kannten, und dennoch war diese Wohnung weder die eines vornehmen Herrn noch die eines Finanzmannes. Man speiste Weiterlesen →