Gespensternovellen 7
Vilhelm Bergsøe
Gespensternovellen
Aus dem Dänischen übersetzt von Adolf Strothmann
Autorisierte Ausgabe, Verlag Otto Janke, Berlin 1873
Schimmelmanns Pferd
II.
»Nun, hat der Student sich eine Liebste zugelegt?«, fragte Niels Kei, als ich aus einem der behaglichen, hell erleuchteten Säle Kronborgs in den unheimlichen, stockfinsteren Schlosshof hinaustrat.
»Nein, diesmal nicht, Niels.«
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Der Detektiv – Das Gespensterwrack – Teil 5
Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Das Gespensterwrack
Teil 5
Ich lag in meiner Koje im engen Schlafraum des Optimus und stierte immer wieder hinüber auf das zweite leere Bett – auf meines Freundes leeres Lager.
Da – ein Geräusch im Wohnsalon. Dann klopfte jemand; dann des alten Tiessen Stimme: »Herr Schraut, Herr Schraut, ich bin so besorgt um Harst!«
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Slatermans Westernkurier 08/2021
Auf ein Wort, Stranger, erinnerst du dich noch an Samuel Brannan?
Wenn es je einen Mann gegeben hat, auf den im 19. Jahrhundert das amerikanische Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär zutraf, dann war es Samuel Brannan. Allerdings, wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Brannans Abstieg vom Millionär zum Bettler verlief genauso spektakulär wie sein Aufstieg.
Aber der Reihe nach.
Samuel Brannan wurde am 2. März 1819 in Saco im US-Bundesstaat Maine als Sohn von Thomas und Sarah Emery Brannan geboren.
Im Alter von 14 Jahren zog er mit seiner Familie nach Ohio, wo er den Beruf des Druckers erlernte. Noch in Weiterlesen
Jim Buffalo – 2. Abenteuer – Kapitel 1
Ritter Busso von Falkenstein – 9. Teil
Ritter Busso von Falkenstein
oder die Geheimnisse der Totengruft
Ein schauderhaftes Gemälde aus den Ritterzeiten
Verlegt durch Gottfried Basse zu Quedlinburg, 1813
Nachdem sie daher ihren verräterischen Plan, wodurch sie ihr Glück zu machen glaubt, geschmiedet hatte, nahm sie den Schlüssel und ging hinaus, aber nicht, um sich zu der Hütte des Bauern, sondern zum Ritter Friedrich in aller Eile zu begeben. Sie hatte sich sorgfältig vermummt, damit sie keiner von den Leuten des Grafen erkennen konnte. Sobald sie dort ankam, wandte sie sich an einen alten Knappen Friedrichs, von dem sie überzeugt war, dass er verschwiegen und seinem Herrn sehr ergeben sei und durch welchen sie auch sogleich zu ihm geführt wurde.
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