Phantastischer Lesestoff November/Dezember 2023
Ein neuer Dämonenjäger im alten Rom
Furore macht unter Grusel-Fans momentan die im Gespenster Krimi-Reboot gestartete, dort von Michael Schauer solo geschriebene und seit Oktober für Bastei-Verhältnisse überaus zackig als vorerst 12-teilige eigenständige Serie im Taschenheftformat zu 3,95 € lancierte Serie Castor Pollux – Dämonenjagd im alten Rom.
Der Verlag: »Rom zu Zeiten Kaiser Neros. Eine Epoche, die geprägt ist von Krieg und Eroberung. Doch die größte Bedrohung für die Menschheit lauert (noch) im Verborgenen: Die Finsteren, Dämonen aus dem Reich der Schatten, sammeln sich zur großen Schlacht.
Der ehemalige Legionär und Gladiator Castor Pollux stellt sich ihnen entgegen. Eine atemberaubende Reise durch das Imperium nimmt seinen Lauf, rätselhafte Morde und übernatürliche Phänomene erschüttern die Grundfesten der Weltmacht Rom.«
Slatermans Westernkurier 11/2023
Auf ein Wort, Stranger, erinnerst du dich noch an die Slicker-Kriege?
Die frühen Justizbeamten der 1840er Jahre hatten in den weltabgeschiedenen Grenzregionen im Westen mit ihren Kollegen in den großen Städten des Ostens eigentlich nur den Amtstitel gemeinsam. Während dort Sheriffs, Marshals oder sonstige gewählte oder angestellte Polizeibeamte Straftäter verhafteten und sie anschließend vor ein ordentliches Gericht mit Richter, Staatsanwalt, und einer Geschworenenjury brachten, war an der Grenze, der sogenannten Frontier, die Strafverfolgung und Verurteilung etwas subtiler.
Dort galt nicht das geschriebene Gesetz, sondern die sogenannte Salbeibuschjustiz. Diese war eine Mischung aus Selbstjustiz, Weiterlesen
Nick Carter – Band 13 – Der geheimnisvolle Nachbar des Detektivs – Kapitel 5
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Der geheimnisvolle Nachbar des Detektivs
Ein Detektivroman
Der Lebenslauf eines Verbrechers
Am nächsten Morgen berichteten Chick und Patsy ihre Erlebnisse dem Meister.
Nachdem Patsy die Anhaltspunkte erklärt hatte, die ihm durch Mugsy Graw gegeben worden waren, berichtete Nick von seiner Unterhaltung mit Mr. Barton über den gefälschten Scheck und das, was derselben gefolgt war.
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 26
Am 2. Juni traf eine Gruppe von Jägern aus unserem eigenen Camp ein, das sich einige Meilen oberhalb der Gabelung des Snake River befand. Am nächsten Morgen brach ich mit einem der Jäger zum Lager auf. Wir durchquerten zwanzig Meilen in nördlicher Richtung eine sandige Ebene, die mit einer großen Anzahl von Felshügeln übersät war, die alle an der Spitze Risse aufwiesen und in einigen Fällen Hohlräume hinterließen, die groß genug waren, um sowohl Menschen als auch Pferde vor den Kugeln oder Pfeilen der Indianer zu schützen. Die größten sind bis zu hundert Fuß hoch und überragen das Land weit in alle Richtungen. Sie scheinen ein sicheres Versteck für kleine Gruppen von Männern zu sein, die, einmal drinnen, Hunderten von Indianern die Stirn bieten können. Sechs oder acht Meilen nördlich der Gabelung des Snake River liegt ein weißer Sandberg von dreißig Meilen Ausdehnung. Ich habe ihn an mehreren Stellen nur mit Mühe überquert, weil mein Pferd so tief im Sand versank. An den meisten Stellen ist er völlig vegetationslos und sieht in der Ferne wie ein schneebedeckter Berg aus. Am Nachmittag erreichten wir unser Lager und stellten fest, dass sich seit meinem Aufbruch nichts Nennenswertes ereignet hatte. Die Fallensteller waren alle im Lager und hatten die Fallenjagd eingestellt, die Jagd auf Federwild galt als beendet.
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Sagen der mittleren Werra 66
Von dem gespenstigen Kloster und seinem Schatz an der Walper
An der Wallfahrt nennen es viele heute noch statt »an der alten Kapelle«, »an der alten Kirche« und behaupten steif und fest, es habe dort vor Zeiten ein Kloster gestanden, welches im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden sei und alle sieben Jahre am Tag seines Untergangs in der Mitternachtsstunde wieder sichtbar werde. Denen aber, die es erblickten, wurde es gruselig zumute, als die Fenster wie im Mondlicht glitzerten und die gespenstigen Nonnen einen Umgang hielten. Manche wollen auch dabei das Klosterglöckchen haben läuten hören.
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