Der Wildschütz – Kapitel 32
Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Zweiundreißigstes Kapitel
Ein letztes Andenken. Das Urteil
Der Graf Praßlin wohnte wieder in seinem Schloss, das er seit den letzten Ereignissen nicht mehr verlassen hatte. Seine Gesundheit hatte sehr gelitten durch die vielfachen Veranlassungen, wodurch die Ruhe seines Herzens gestört worden war.
Vor ihm auf seinem Tisch lag ein kleines Etui. Es war geöffnet und enthielt einen entsiegelten Brief, es waren die Schriftzüge seiner unglücklichen Amalie, die ihm der Hass und der Stolz seiner Mutter entrissen hatte.
Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 23
C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 23
Der in Ungnade gefallene Loyalist
Die Anklage gegen ihn war eine böswillige Lüge, und Stephen Graham ahnte, dass seine Haft nur von kurzer Dauer sein würde. Hätte er gewusst, dass seine Tochter vorhatte, nach Tarleton zu reiten, hätte er es ihr verboten, denn er fürchtete um ihre Sicherheit und nicht um seine eigene. Er wusste nicht, dass sie fort war, bis der Gefängniswärter in der Dunkelheit hereinkam und ihm die Nachricht überbrachte.
»Es tut mir leid für dich. Stephen, es tut mir sehr leid«, sagte der Gefängniswärter und schaute durch die Gitterstäbe der Zellentür.
»Du redest, als wäre ich des Verbrechens schuldig, dessen ich beschuldigt werde.«
Nick Carter – Band 14 – Ein beraubter Dieb – Kapitel 8
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein beraubter Dieb
Ein Detektivroman
Ein Dieb bestiehlt einen anderen
Chick und Nick hatten auf ihrer Suche festgestellt, dass zwei Zugänge zu den oberen Stockwerken des ihnen verdächtig erscheinenden Hauses führten, in welchem das vierblättrige Kleeblatt verschwunden war.
Die Außentreppe vom Hof aus war von den Männern benutzt worden; außerdem aber führte noch eine Innentreppe von dem Hausgang aus, dessen Tür nach der Avenue mündete, zu den oberen Stockwerken empor.
Nick hatte herausgefunden, dass diese Haustür unter Schloss und Riegel gehalten wurde. Chick dagegen, der sich in den Saloon begeben hatte, entdeckte, dass von Letzterem aus eine Hintertür in den Hausflur mündete, von welchem aus die Innentreppe nach Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 4. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Viertes Kapitel
Die Verfolgung dauert fort
Die Besorgnis unserer Mutter war nur zu sehr begründet. Wenige Tage nach der Heimkehr des Vaters kam ein Mann namens Sharpe, der das Amt eines Friedensrichters in schmachvoller Weise herabwürdigte, in angetrunkenem Zustand auf unsere Besitzung geritten und teilte meiner Mutter mit, dass er den Auftrag habe, das Haus nach ihrem Mann, dem verfluchten Sklavenfeind, zu durchsuchen. Hierauf verlangte der betrunkene Schurke zu essen. Während die Mutter ihm mit anscheinender Gastfreundlichkeit das Abendessen bereitete, vertrieb sich Sharpe die Zeit mit Wetzen seines Dolches an der Schuhsohle.
Jim Buffalo – 24. Abenteuer – Kapitel 5
Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 24. Abenteuer Jim Buffalos
Die Banditen der Sierra-Callo
5. Kapitel
Die Rache der Irokesen
Groß war die Bestürzung und Aufregung, als Jim Buffalo, wieder im Lager ankam, den Häuptling Adlerfeder zu dem Ermordeten führte und ihn mit den Umständen vertraut machte, die der Raub des wertvollen Kästchens gezeigt hatte.
In wenigen Minuten hatte der erzürnte Häuptling das ganze Lager alarmiert und in wilder Jagd ging es in den Wald Weiterlesen
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