Nick Carter – Band 17 – Das Gefängnis auf dem Meeresgrund – Kapitel 9
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Das Gefängnis auf dem Meeresgrund
Ein Detektivroman
Der Kampf von Nick Carter auf dem Grund des Sees
Im selben Augenblick wurde seine Aufmerksamkeit jedoch durch einen Zwischenfall abgelenkt.
Ein anderer Taucher stieg zum Seegrund nieder.
Nick bemerkte, wie der Ankömmling den Grund hart bei der Taucherglocke erreichte und zugleich mit ausgestrecktem Arm auf den Detektiv deutete.
Offensichtlich hatten beide Männer ihn kommen sehen, besonders der, der schon zuvor in der Tiefe gewesen war, schien lebhaft Weiterlesen
Vidocq – Herrscher der Unterwelt (2018)
Vidocq – Herrscher der Unterwelt
Eugène-François Vidocq ist der wahre Experte, wenn es um kriminelle Machenschaften geht. Er hat nicht nur theoretisch viel Wissen, sondern hat auch selbst etliche Gewalttaten miterlebt und durchlebt. Als sein alter Gegenspieler Maillard ihn jedoch unrechtmäßig des Mordes bezichtigt, fasst Vidocq einen folgenschweren Entschluss: Er wird seine Loyalität wechseln. Mit einem ungewöhnlichen Angebot tritt er an den Chef der Pariser Polizei, Jean Henry, heran. Vidocq setzt seine tiefgründige Kenntnis der kriminellen Welt ein, um Verbrechen aufzuklären. Er fordert dafür lediglich Straffreiheit.
Dieses unerwartete Bündnis stößt jedoch nicht überall auf Zustimmung. Viele sehen in Vidocq eine Bedrohung, die es zu beseitigen gilt, eine Gefahr für die bestehende Ordnung. Auf der anderen Seite erkennt sein ehemaliger Partner in Verbrechen, Nathanaël de Wenger, das enorme Potenzial dieses Paktes. Er hat eine klare Vision: Er will die Dunkelheit der Unterwelt nutzen, um selbst an die Macht zu kommen. Mit Vidocqs Hilfe will er die verborgenen Reiche dominieren.
Ein vielschichtiges Spiel aus Misstrauen und Ambition entfaltet sich. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse. Weiterlesen
Frank Reade Library – Eine Einführung Teil 5
Frank Reade Library
Eine Einführung
Teil 5
War er ein Pionier – oder nur ein Kuriosum? Frank Reade Jr., Held zahlreicher amerikanischer Groschenhefte des späten 19. Jahrhunderts, hat sich nicht eben tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Und doch stellt sich bei seiner Lektüre die Frage: Welche Bedeutung hatten diese Geschichten für die moderne Science-Fiction?
Die Antwort: begrenzt. Reade war weniger Wegbereiter als Zeitzeuge. Seine Abenteuer, in denen dampfbetriebene Fahrzeuge und fantastische Maschinen durch exotische Kulissen rollten, waren Ausdruck des Technikoptimismus seiner Ära – mehr Jules Verne als H. G. Wells, mehr Mechanik als Metaphysik. Literarisch anspruchslos, ja, aber in Ermangelung anderer Science-Fiction-Formen durchaus einflussreich – zumindest kurzfristig.
Die Science-Fiction jedoch, wie wir sie heute verstehen, stammt aus anderen Quellen. Sie ist Kind der Pulpmagazine der 1910er Weiterlesen
Mörder und Gespenster – Band 1 – 6. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Werwolf
Kapitel 6
Mühsam keuchte das Pferd den Abhang hinauf, ängstlich hob sich die Brust des Metzgers und selbst die wütige Frau, die ihn auf dem kurzen Weg mit Scherzen abzulenken versuchte, begann jetzt, bange und fragend nach ihm hinzublicken.
»Hörst du es heulen?«, wisperte der Mann und hielt das Pferd mit einem kräftigen Ruck an, sodass der Wagen eine Strecke zurückrollte.
»Es ist nichts«, erwiderte die Frau mit einem Ton, der ihre Ruhe ausdrücken sollte, doch das Gegenteil verriet, »es ist nichts, es Weiterlesen
Auf den Spuren der Wegbereiter 06
George Bird Grinnell
Auf den Suren der Wegbereiter
Originaltitel: Trails of the Pathfinders. New York. Charles Scribner’s Sons. 1911
Kapitel 7
Alexander Mackenzie Teil 3
Am nächsten Tag schien der Wald in Flammen zu stehen, da dichte Rauchwolken mit einem starken Geruch von verbranntem Harz aus dem Holz aufstiegen. Am Nachmittag des 19. Juni sahen sie Rauch am Ufer. Bevor sie das Land jedoch erreichen konnten, hatten die Eingeborenen ihr Lager bereits verlassen. Mackenzie schickte seine Indianer hinter ihnen her. Sie waren jedoch bedrohlich und schossen fünf Pfeile ab, die jedoch keinen Schaden anrichteten. Die Männer wollten einige Habseligkeiten mitnehmen, die die Eingeborenen zurückgelassen hatten. Einige Gegenstände nahmen sie mit, und im Austausch ließen sie einige nützliche Werkzeuge zurück. Am nächsten Morgen brachen sie im Nebel früh auf und sahen Rotwild am Rand des Wassers. Ein weiteres Tier wurde gesichtet Weiterlesen
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