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TSB John Sinclair – Folge 81

Geisterjäger John Sinclair
Der unsichtbare Mönch

Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 024, 1988, ca. 52:44 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar

Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Nadine Berger: Christiane Pauli, Jeff Roberts: Gisbert Rüschkamp, Schwarzer Tod: Erwin Scherschel, Ned Parker: Pit Krüger, Suko: Peter Niemeyer, Jane Collins: Margit Wolff, Nadine Berger: Charlotte Acklin, Konstabler: Hagen Marks u.a.

Synopsis:
Jahrhundertelang hatte er in seinem Sarkophag gelegen. Dann schreckte ihn ein Ereignis aus seiner Ruhe auf. Der rote Mönch erwachte, verließ seine Gruft, und mit ihm kehrte das Grauen auf die Erde zurück …

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Der Wolfdämon – 2. Kapitel

Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
2. Kapitel
Der geheimnisvolle Feind

Im lieblichen Tal des Scioto, nahe der heutigen Stadt Chillicothe, lag das Hauptdorf der mächtigen Shawnee-Nation. Hier, wo zehntausend Krieger für den Stamm in den Kampf ziehen konnten, herrschte emsiges Treiben. Für jeden, der die Bräuche der Ureinwohner kannte, war es offensichtlich: Die Shawnee bereiteten sich auf den Kriegspfad vor. Bunt bemalte Krieger, ihre Körper mit Ocker und Zinnober geschmückt, stolzierten durch die Reihen, begierig darauf, wie Tiger über die verhassten Bleichgesichter herzufallen und ihre Waffen im Blut der Eindringlinge zu röten.

Über das Dorf herrschte Ke-ne-ha-ha, der große Häuptling, bekannt als Der, der geht. Er verdankte seinen Namen sowohl seiner legendären Schnelligkeit als auch einer Heldentat aus seiner Jugend, bei der er lautlos in ein schlafendes Lager der Huronen Weiterlesen

Kommissar Rosic – Band 1.08

Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 8: Der elfte Fahrgast

»Nun gut, fassen wir die Lage zusammen«, forderte Monsieur Chaulvet. »Im Zug B-14 wurde ein Mann ermordet. Am Bahnhof, während der blutbefleckte Waggon auf dem Abstellgleis stand, hat der Mörder die Leiche enthauptet und ist in den Zug 234 gesprungen, der daneben stand. Den Kopf hat er in die Isère geworfen. Nun versichert uns aber der Schaffner – und daran gibt es keinen Zweifel –, dass dieser ermordete Fahrgast sich im Moment der Abfahrt gar nicht im Zug befand.«

Der Schlafwagenschaffner nickte zustimmend.

»Andererseits ist aus eben diesem B-14 ein Mann an der Passage du Robinet herausgesprungen, das heißt eine knappe halbe Weiterlesen

Sagen der mittleren Werra 107

Von der Kingskutte bei Möhra

»Ich habe drei Jahre als Knecht drüben in Möhra gedient«, erzählte ein alter Hirte, »und manchen Schweißtropfen in der Kingskutte verloren; ich kenne sie wie meine Westentasche.«

Sie liegt kaum einige Büchsenschüsse weit auf der Höhe hinter Möhra, rechts am Fußpfad nach Ettenhausen. Sie ist höchstens an der tiefsten Stelle mannstief und einige dreißig Schritte lang und breit. Es bleibt eine kuriose Sache, dass die salztrockene Kingskutte an heißen Sommertagen – wenn man glaubt, im Feld müsse alles verbrennen und Quellen sowie Bäche versiegen – auf einmal voll Wasser wird. Oft sickert es ebenso schnell wieder in den Boden, wie es gekommen ist; oft steht es aber auch so lange, dass die Sommerfrucht darin abstirbt. Wahr ist es: Wenn die Kingskutte voll Wasser steht, steigt das Getreide im Preis, und sollte es auf den Dächern wachsen.

Der Wehdborn in Möhra

Vor einem der Bauernhäuser, dicht an der Gemeindeschenke zu Möhra, steht neben der Wehd – einem kleinen gemauerten Bassin Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 60

Heimkehr – Schlussbetrachtung

Am 9. Oktober erreichten wir auf unserer Heimreise Belle Vue, wenige Meilen oberhalb der Mündung des Platte River. Aufgrund starker Regenfälle blieben wir hier acht Tage lang. In dieser Zeit löste sich unsere Gesellschaft, die aus etwa achtzig Männern bestand, auf, und jeder suchte sich die für ihn beste Reisemöglichkeit in Richtung des Bundesstaates Missouri. Einige heuerten auf den Mackinaw-Handelsbooten an, die vom oberen Missouri kamen; andere bauten oder kauften Kanus, um den Fluss hinab zu reisen, und wieder andere machten sich zu Fuß auf, um ihre Reise zu vollenden. Eine kleine Gruppe, mich eingeschlossen, ritt zu Pferd weiter und verließ Belle Vue am siebzehnten. Wir hatten eine kalte, nasse Reise durch eine fruchtbare, hügelige Prärielandschaft, die von kleinen, bewaldeten Wasserläufen durchzogen war, bis wir am 28. das Cantonment Leavenworth erreichten.

Wir blieben dort zwei Tage, um unsere Pferde und uns selbst auszuruhen. Am 31. setzten wir unsere Reise fort, nachdem wir einer Parade der dort stationierten United States Dragoons unter dem Kommando von Colonel Dodge beigewohnt hatten. Unser Weg führte uns erneut durch dasselbe offene, wellige Land, das von bewaldeten Flussläufen durchzogen war; dabei bemerkten wir, dass die bewaldeten Flussniederungen, durch die diese Gewässer fließen, mit unserem Vorankommen immer breiter und üppiger wurden.
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