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Operation KOLUMBUS – Band 1

Erec v. Astolat
Operation KOLUMBUS
Band 1
Das Schiff der toten Ahnen

Der Anblick erwies sich als so beeindruckend, dass dem Team einfach die Luft weg blieb.

»Eine neue Ära, meine Damen und Herren!«, kam es laut und sachlich von Professor Arthur Frey.

Als nach dem letzten Reiseereignis Professor Frey das Team – Francine, Claire, Ken und Dan – im Kontrollraum zusammengerufen hatte, ahnte niemand, was sich entwickeln würde.

Der Leiter des MTRD-Startzentrums lehnte entspannt mit dem Rücken an einem computersimulierten Fenster und lächelte.

»Meine Damen und Herren, liebe Freunde …«

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Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 34

Ich wurde sofort darüber aufgeklärt, dass dieses Fort, von dem mir gesagt wurde, es sei ein permanenter Handelsposten für den Handel mit den Indianern, nur als temporärer Schutz für die Gesellschaft während des Winters gedacht war, da seine exponierte Lage und der vollständige Mangel an Palisaden dies eindeutig bewiesen.

Am siebten November kamen mehrere Indianer aus dem Dorf, das wir am Beaver Head verlassen hatten, zu uns und berichteten, dass sie an der Stelle Halt gemacht hatten, wo Vanderburgh getötet wurde. Sie fanden seine Knochen, die die Blackfeet in den Fluss geworfen hatten, und begruben sie am Ufer des Flusses, nahe der Stelle, an der er gefallen war. Nachdem ich überzeugt war, dass ihre Aussage korrekt war, machte ich ihnen das versprochene Geschenk.

Am Nachmittag kehrte ein Einsatztrupp der Rocky Mountain Fur Company, der sich südwestlich am Snake River und seinen Zuflüssen aufgehalten hatte, zurück und informierte uns, dass sie in der Nähe des Walla Walla Handelshauses der Hudson Bay Company gewesen waren, jedoch aufgrund der Knappheit an Bibern in dieser Gegend schlechte Jagd gemacht hatten. Sie sahen ein Dorf der Snake und Ponack mit etwa zweihundert Lodges am Gordiez River, das einige Tage zuvor von einer großen Gruppe von etwa hundertfünfzig Blackfeet angegriffen worden war. Es schien jedoch, dass die Blackfeet die Anzahl ihrer Feinde stark unterschätzt hatten, denn sobald Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 17

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 17

Arzt und Patient

»Donnerwetter, ich bin sehr froh, Sie endlich zu sehen, Sir!«, rief Garry O’Neil, als er von seinem Platz am Tisch im Salon aufsprang, als wir schließlich den Salon erreichten, wo der irische Maat ein spätes Mittagessen mit Mr. Stokes einnahm, der uns vorausgegangen war. »Ich wollte gerade wieder nach Ihnen sehen, Colonel, nachdem ich einen Bissen gegessen hatte, um den Teufel aus meinem Magen zu vertreiben. Ich möchte Ihr verletztes Bein inspizieren, Sir, jetzt, da ich den Kopf Ihres armen Freundes verbunden habe. Bei Gott, Colonel, jemand hat ihm einen ordentlichen Schlag auf den Schädel gegeben!«

»Es wurde mit einem Handspieß gemacht«, erklärte der andere und stöhnte vor Schmerzen, als wir ihm halfen, sich am anderen Ende des Tisches auf den Kapitänsstuhl zu setzen, um ihn bequemer zu machen. »Einer dieser hinterhältigen Eingeborenen kam Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 193

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

261. Unsere liebe Frau vom weißen Zweig zu Ronsse

Zu Ronsse findet man unter viel anderen Kapellchen auch das unserer lieben Frau vom weißen Zweig. Wo es nun steht, da stand vor vielen hundert Jahren eine ge­waltige uralte Eiche, zwischen deren dichten Zweigen ein hölzernes Marienbild hing. Dies hatte Wunderkraft und viel Kranke fanden bei ihm Genesung; kein Wunder al­so, wenn es bald in der ganzen Gegend bekannt und berühmt wurde und Pilger aus allen Städten und Dör­fern sich zu ihm drängten. Was jeden der Pilger aber am meisten wunderte, war, dass der Zweig, an dem es hing, ganz schneeweiße Blätter trug. Von ihm hieß man das Bild Maria zum weißen Zweig. Den Satan ärgerte die Andacht der Gläubigen zu dem Bild und er trieb einige Bösewichte an, den weißen Zweig abzuschneiden und ihn in einen tiefen Pfuhl zu verbergen. Doch damit gewann er nichts, denn zu gleicher Zeit fühlte die Witwe von Graf Johann von Nassau sich gedrungen, über dem Bild eine Kapelle zu bauen. Dadurch nah­men die Wallfahrten zu der Eiche nur zu und bis heute bleibt die Kapelle eine der Weiterlesen

Manitoba – Band 1 Kapitel 6

Kendall Kane
MANITOBA
Band 1
Ein Greenhorn namens Callaway

Kapitel 6

Holy Shit«, stieß Frenchy keuchend hervor, kaum dass er das Zelt des Büffeljägers betreten hatte.

»Hier stinkt es ja wie in einem Büffelarsch.«

Callaway verharrte mitten in der Bewegung und verzog angewidert das Gesicht. Der Grund war nicht nur das, was er da gerade eingeatmet hatte, sondern auch die Vorstellung, warum und woher der Scout wusste, wie es in einem Büffelhintern roch.

Aber es sollte noch schlimmer kommen.

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