Tür des Todes – Kapitel 3
John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 3
Eine Aussage
Francis Ballion: Was für ein Mensch er war, wo er in dieser letzten Oktobernacht gewesen war – das war nun die entscheidende Frage. Für Norse und mich war er, abgesehen von seinem Porträt unten, immer noch nur ein Name. Meiner Meinung nach konnten wir nichts anderes tun, als auf seine Ankunft zu warten.
In dieser Hinsicht war Norse jedoch anderer Meinung.
»Ich weiß nicht, wann er hier sein wird«, bemerkte der Detektiv, »aber ich hoffe, eher später als früher, denn das verschafft uns Zeit.«
»Wofür?«, fragte ich.
Nick Carter – Band 18 – Ein Dynamitattentat – Kapitel 12
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein Dynamitattentat
Ein Detektivroman
Kapitel 12
Ein Ende mit Schrecken
Etwa eine halbe Stunde später befand sich Cécile Gérard allein im prunkvoll ausgestatteten Wohnzimmer.
Lässig fächelte sie sich Kühlung zu.
Jedes Anzeichen von Entsetzen und Furcht war aus ihrem schönen Antlitz verschwunden. Die Röte war in dieses zurückgekehrt und ihre Züge erschienen so friedlich, als wohnte nicht die Hölle in der Seele der verruchten Frau.
Das Geisterschiff – Kapitel 26
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 26
Trennung
Während Garry O’Neil und ich uns um die beiden französischen Matrosen kümmerten – sie waren im Laufe des langwierigen Kampfes zwar ziemlich mitgenommen worden, aber offenbar nicht schwer verletzt und litten eher unter Nahrungs- und Schlafmangel als unter ihren leichten Verletzungen –, hörten wir laute Schreie und ein dumpfes Stöhnen, die aus dem hinteren Teil des Salons zu kommen schienen.
Kapitän Applegarth eilte sofort dorthin, klopfte mit den Fingerknöcheln an die geschlossene Tür einer der größeren Kabinen, die quer über das Schiff verliefen und aus denen die Geräusche kamen.
»Hallo da drinnen!«, rief er. »Was ist los? Was ist der Grund für den Lärm? Kommen Sie heraus!«
Mörder und Gespenster – Band 1 – 18. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Erbe des Teufels
Kapitel 8
In der Zwischenzeit hatte der alte Jüdel große Mühe, seine Leute auf die Beine zu bringen. Zuerst weckte er seine Familie auf: Männer, Frauen und Kinder. Sein Sohn war groß und kräftig gewachsen, hatte einen schwarzen, gekräuselten Bart und ein blasses Gesicht. Er war keiner von denen, die einer Waffentat aus dem Weg gehen oder vor einer Gefahr zurückschrecken. Auf seinen Reisen nach Wilna, Grodno, Warschau oder noch weiter nach Lemberg oder Krakau galt es, viele meilenlange Wälder zu durchziehen, in denen Gefahren aller Art lauerten. Mit diesem nicht geringen Grad eines rühmlichen Mutes verband er die nötige Gegenwart des Geistes, ohne die jener zu nichts nützt. Der scharfe Überblick, die Fertigkeit im Kombinieren, die gewöhnlich den Begabteren seines Volkes innewohnt, hatten bei ihm, dem im Handel und Wandel Geübten, eine bedeutende Ausbildung erfahren.
MOSAIK – Jubiläen, Erinnerungen, Zukunftsperspektiven
MOSAIK – Jubiläen, Erinnerungen, Zukunftsperspektiven
Das Jahr 2025 markiert einen außergewöhnlichen Meilenstein in der Geschichte der deutschen Comiclandschaft. Die traditionsreiche Comicserie Mosaik steht gleich mehrfach im Mittelpunkt großer Jubiläen. Diese laden nicht nur langjährige Fans, sondern auch Kulturschaffende, Sammler und Comicforscher zum Innehalten und Feiern ein. Kaum eine andere deutsche Publikation ist es gelungen, über Jahrzehnte hinweg Generationen von Lesern zu prägen und dabei gleichermaßen Unterhaltung, Bildung und kulturelle Identität zu vermitteln.
Am 16. Mai 2025 jährte sich der 100. Geburtstag von Hannes Hegen, einem der wichtigsten Wegbereiter des deutschen Comics. 1925 als Johannes Hegenbarth in der nordböhmischen Stadt Böhmisch-Kamnitz geboren, entwickelte Hegen früh eine Leidenschaft für das Zeichnen und Erzählen. Sein unverwechselbarer Stil, geprägt Weiterlesen
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