Al Capone – Band 12
Al Capone
Band 12
Razzia bei Colosimo
1. Kapitel
Shoemakers Handstreich
Das Bankett, das Al Capone seinem größten Gegner Dion O’Banion gegeben hatte, war noch nicht zu Ende. Capone begann unruhig zu werden, da seine Zeit sehr knapp bemessen war.
Erstens hatte er seinem Freund Colosimo versprochen, die Million Dollar, die die Mafia von ihm verlangte, um Mitternacht persönlich an den bezeichneten Ort unter der Eisenbahnüberführung in der Archer Avenue zu bringen, und zweitens hatte er sich auf eine Viertelstunde nach Mitternacht mit Dion O’Banion im Hydepark verabredet. Dort wollte er mit seinem unversöhnlichen Gegner das blutige Duell in dem Fesselballon auf blanke Messer auskämpfen.
Die Gespenster – Vierter Teil – 26. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil
Sechsundzwanzigste Erzählung
Ein Totenschädel erwacht zum Leben und packt den Kopenhagener Maler Darbes am Kopf
Der Porträtmaler Darbes erzählte mir während seines Aufenthaltes in Riga im Jahre 1784, dass er einst in Kopenhagen auf folgende, in der Tat sehr merkwürdige Weise mit einem Gespenst in Berührung gekommen sei:
»Ich studierte zu Kopenhagen die Zeichenkunst und bat einen meiner dortigen Freunde, der als Arzt viel mit den Leichen der Anatomie zu tun hatte, mir doch gelegentlich einen gut zubereiteten Totenkopf zu verschaffen, den ich nach der Natur zeichnen wollte. Er kam Weiterlesen
Weltentor Edition 2019 – e-Frankfurt
Die Vorstellung von Utopien, idealisierten Gesellschaften, die als perfekte Welten erdacht werden, reicht weit zurück in die Literaturgeschichte und Philosophie. Doch in kontrastierendem Licht steht das Konzept der Dystopie, eine Darstellung von Gesellschaften, die in ihrer Struktur, Moral und Zukunft pessimistisch gezeichnet sind. Der Begriff Dystopie selbst leitet sich von den altgriechischen Wörtern dys, was so viel wie schlecht oder schwierig bedeutet, und topos, was Ort heißt, ab. Wörtlich übersetzt bedeutet Dystopie somit schlechter Ort.
Historisch betrachtet hat die Dystopie in der Literatur eine lange Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, mit Werken, die auf gesellschaftliche Missstände, politische Tyrannei oder technologische Übertreibungen aufmerksam machen wollen. Ein frühes, bekanntes Beispiel ist Laure-Vescovia: Die sterbende Welt von Eugène Hennebert, veröffentlicht 1883. Der Roman stellt eine Welt dar, die von Protesten und sozialen Unruhen destabilisiert ist.
Der literarische Dystopismus erlebte im 20. Jahrhundert einen besonderen Höhepunkt mit den Weiterlesen
TSB John Sinclair – Zombies auf dem Roten Platz
Geisterjäger John Sinclair
Zombies auf dem Roten Platz
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 73 040, 1986, 60:34 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Glenda Perkins: Karin Dieck, Steve: Winfried Küppers, Ernie, Golenkow: Wolfgang Jaroschka, Clown, Juri: Manfred Kranich, Russin: Jutta Popp, Antek Karas, Soldat: Erwin Scherschel, 1. Zombie, Soldat: Max Braun, 2. Zombie: Lothar Wirth, Genosse Oberst: Peter Joseph Schmitz, Olga: Cordula Gerburg, Gewichtheber: Thomas Thieme, Natascha: Charlotte Acklin, Karel: Albert Weilguny, Clown: Michael Autenrieth
Synopsis:
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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel IX, Teil 6
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel IX, Teil 6
Sie traten nun wieder unsichtbar in ein ziemlich geräumiges Gemach, welches Asmodi seinem Gefährten als die Stadtdimbascherei bezeichnete und in dem es recht lärmend, ja mitunter toll genug herging.
Im Zentrum hinter einer Art Balustrade saß ein wohlgemästeter Körper, auf dessen Rumpf eine Art Kürbiskopf saß, jedoch nicht mit hohlen, sondern im Gegenteil mit wohlglotzenden, etwas stieren Augen. Es war der Herr Stadtbimbasch, er verstand zwar wenig mehr als lesen, etwas barbarisch schreiben und mit einer ewig heiseren Kastratenstimme fortwährend Ruhe und Stille zu gebieten, aber er war der Sohn eines der einflussreichsten Schmuli, weshalb man ihm diesen so wichtigen wie schwierigen und große Intelligenz erfordernden Posten als lebenslängliche Stallfütterung und Mast übergeben hatte. Zu seiner Rechten saß ein schöner, ebenfalls Weiterlesen
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