Die wundersamen Märlein vom Berggeist Rübezahl – 6. Kapitel
Heinrich Döring
Die wundersamen Märlein vom Berggeist Rübezahl
Verlag C. F. Schmidt, Leipzig, ca. 1840
Sechstes Kapitel
Wie der Berggeist dem armen Peter hundert Taler lieh
»Verdammter Bauernlümmel!«, sprach die donnernde Stimme des Berggeistes, der in der bekannten Köhlergestalt vor… Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 162
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
210. Die weiße Jungfrau zu Heivens
Zu Heivens geht um Mittag eine weiße Jungfrau um. Wenn jemand ihr begegnet, den begießt sie mit kaltem Wasser.
211. Weiße Frau bei Düren
Zu Rölsdorf bei Düren liegt ein Feld, welches die alte Burg heißt. Da erscheint mittags um zwölf Uhr eine weißgekleidete schöne Jungfrau. Schnitter haben sie zur Zeit der Ernte oft gesehen, doch wagte es nie einer, sie anzusprechen. Einige sagen, sie hatten bemerkt, dass die Weiterlesen
Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 21

Joachim von Schapelow, der starke Mann
Zu den Zeiten des Kurfürsten Johann Georg lebte zu Berlin ein Edelmann, Namens Joachim von Schapelow, dessen Grabschrift noch lange in der Kirche zu Quilitz vorhanden war, und der wegen seiner verwunderlichen Stärke sehr berühmt gewesen ist. Es gab zu seiner Zeit keinen stärkeren Mann als ihn. Einstmals war ein fremder Fürst nach Berlin zum Besuch des Kurfürsten gekommen; der hatte einen ungeheuer großen und starken Mann mitgebracht, Weiterlesen
Die wundersamen Märlein vom Berggeist Rübezahl – 5. Kapitel
Heinrich Döring
Die wundersamen Märlein vom Berggeist Rübezahl
Verlag C. F. Schmidt, Leipzig, ca. 1840
Fünftes Kapitel
Wie Peter vergebens Hilfe bei seinen reichen Vettern sucht, und wie es ihm weiter erging
Als nun Peter müde und erschöpft in dem Dorf, wo die reichen Vettern wohnten, ankam, hätte er sich gern zuvor in der Schenke durch ein Schlücklein gestärkt. Aber seine Taschen waren und blieben leer. Er mochte sie umwenden, wie er wollte. Da ging er denn mit schweren Herzen zu seinen Vettern. Es wollte ihm jedoch bedünken, als werde er von ihnen mit leerer Hand heimgesendet werden.
Sagen der mittleren Werra 48
Wie der Teufel einem auf dem Weg nach Herges leuchtet
Es ist schon lange her, dass der alte Biebertanz aus Herges nach Brotterode auf die Scheumpferei (Freierei)1 ging. Da er jedes Mal erst spät in der finsteren Nacht wieder zurückkam, so warnten ihn seine Kameraden und rieten ihm, doch lieber eine Laterne mitzunehmen.
Er aber achte und sagte: »Der Teufel wird mir schon leuchten!«
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