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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 2. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel macht als Knabe schon solche ärgerliche Possen, dass viele Leute sich über ihn beklagen.

ls nun Eulenspiegel emporwuchs, zeigte er mit seinen zunehmenden Jahren, was für ein Häkchen aus ihm werden wollte. Er tummelte sich mit anderen Kindern häufig auf dem Gras herum, und je toller es dabei zuging, desto lieber war es dem losen Knaben. Es verging beinahe kein Tag, wo er nicht Schelmereien ausübte, und sein Vater wurde täglich mit Klagen über seinen bösen Knaben überhäuft. Der Vater strafte ihn auch deswegen mit Worten hart, allein diese ließ er zu einem Ohr hinein und zum anderen wieder heraus. Schon als er vier Jahre alt war, zeigte er, dass in ihm ein Sinn für Schelmenstreiche wohnte. Sein Vater ritt einmal aus und nahm ihn hinter sich aufs Pferd, gebot ihm aber, ja ruhig zu sitzen, damit keine Klage über ihn entstehe, sonst würde er ihn mit dem Stock bestrafen. Eulenspiegel Weiterlesen →

15 neue Fragen an …

… Ann-Kathrin Karschnick

Ann-Kathrin Karschnick lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau, ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.

Ihre Hobbys und Vorlieben aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, deswegen nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was sie neben dem Schreiben macht. Wenn sie nicht gerade über einem Puzzle brütet, spielt sie gerne Brett- und Kartenspiele mit Freunden und Familie oder geht ins Kino. Zudem ist sie ein selbstbezeichneter Serienjunkie. Seit 2012 ist sie außerdem fleißige Geocacherin. Einen großen Teil ihrer Freizeit nimmt das Deutsche Rote Kreuz bzw. das Jugendrotkreuz in Anspruch, wo sie eine Jugendgruppe in Erster Hilfe Weiterlesen →

Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 70

Mythen-und-Sagen-der-IndianerEine Kriegsgeschichte

Ein Anishinabe wurde einst von seinem Neffen, der sich dem Stamm der Fox (Füchse) angeschlossen hatte, gefangen genommen. Um nun diesen die Freundschaft der nahen Verwandtschaft recht fühlen zu lassen, band er ihn neben einen großen Holzstoß und zündete diesen an, um den Onkel, wie er sagte, ein bisschen zu wärmen. Als er ihm so die eine Seite gehörig geröstet hatte, band er ihn wieder los und sagte: »Geh zu deinen Leuten zurück und teile ihnen mit, dass das die Art ist, wie die Fox die Anishinabe behandeln, wenn sie sich erkühnen, gegen sie zu ziehen.«
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Schwäbische Sagen 51

Schwäbische-Sagen

Die beiden Spieler
Eine mündliche Überlieferung aus Altshausen

In dem Marktstecken Altshausen spielten einmal zwei Männer um Geld.

Von denen hatte der eine gesagt: »Ich spiele in Gottes Namen.«

Der andere aber: »Ich spiele in des Teufels Namen.«
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Interessante Abenteuer unter den Indianern 59

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Die Ermordung des Hauptmanns Wrede und des Herrn Claren durch die Waco in Texas

Die genannten Herren waren unter den ersten Kolonisten, welche die Stadt Braunfels in Comal County unter dem modernen Don Quijote, Prinz Solms, stifteten. Im Frühjahr 1846 hatten sie einige Geschäfte in der Hauptstadt Austin zu besorgen und befanden sich in Begleitung eines jungen Mannes namens Wessels aus Hannover auf dem Rückweg nach Braunfels, als sie ihr trauriges Geschick ereilte. Sie hielten gegen Abend in der Nähe einer Ouelle, Weiterlesen →