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Storys

John Tanner – Das Leben eines Jägers 22

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Zweiundzwanzigstes Kapitel

Etwa drei Monate nachher schickten die Cree Tabak an die Chippewa, um sie dadurch zu veranlassen, sich, gleich ihnen selbst, den Mandan anzuschließen, um einige Bwoir-nug , die am Missouri wohnten, anzugreifen. Damals ließ mir Ba-gis-kun-nung sagen, er gäbe mir den Rat, mich ja von diesem Zug fernzuhalten. Er hätte es auf mein Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 4

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Belohnung

Der Graf segnete sie und sprach: »Ich wusste, dass ihr euch liebt, meine Kinder!«, sagte er, »und trug den Gedanken an eure Verbindung schon lange in mir, hab auch öfter schon mit der Mutter darüber gesprochen, die mit mir ganz einverstanden ist. Die Verlobung gerade am heutigen Tag betrachte als eine Belohnung und zugleich als eine Genugtuung, die ich dir schuldig bin, lieber Hildebert. Du verstehst mich schon, ich brauche nicht darüber zu reden.«
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Die sechs schlafenden Jungfrauen 15

Die sechs schlafenden Jungfrauen oder: Der schreckliche Zweikampf
Eine furchtbare Ritter- und Geistergeschichte von Wilhelm Bauberger erzählt
Kapitel 15
Des Ritters Tugendlohn

Während Ritter Alfred von Steinkopf die Erlösung des Geistes vollführte, hatte der wackere Bligger unterdessen bei Urach zugesprochen. Da Alfred ihn bereits früher in das Geheimnis seiner Liebe zu Adelgunde eingeweiht hatte, derselben die Freudenbotschaft von der Ankunft ihres ersehnten Lieblings gebracht. Urachs Hass war längst gebrochen. Er hatte sich überzeugt, dass Alfred ein Ritter von echter Sitte, und ein viel wünschenswerterer Gemahl für seine Adelgunde sei, als jener lockere Graf von Sondershausen, der sein Hab und Gut auf die leichtfertige Weise verprasste.
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Der Freibeuter – Erklärung und Aufklärung

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 16

Im hintersten Verschlag der Kajüte der Graf Mörner, in der sogenannten Kapitänskammer, saß das Fräulein von Gabel mit der ihr eigenen Majestät auf der Matratze, und ihre großen Augen blickten mit ruhigem Stolz auf den jungen Mann, der bis jetzt unter dem angenommenen Namen Joseph Flaxmann aufgetreten ist. Er teilte in seinem äußeren Wesen ihre Ruhe nicht, und sein belebtes Auge flog von ihrer Gestalt oft auf die Gegenstände in der Kammer oder durch die Luken auf den sonnenglänzenden Meeresspiegel hinaus.

»Geben Sie mir endlich Rechenschaft, Herr Major«, redete die Dame in einem fast befehlenden Ton, »wie und Weiterlesen →

Die sechs schlafenden Jungfrauen 14

Die sechs schlafenden Jungfrauen oder: Der schreckliche Zweikampf
Eine furchtbare Ritter- und Geistergeschichte von Wilhelm Bauberger erzählt
Kapitel 14
Des Geistes Erlösung

»Ihr Jünglinge«, sprach Alfred nach einigen Tagen dortiger Anwesenheit zu diesen, »habt ihr euch wirklich alle tugendhaft und rein bewahrt, so ist es mir vergönnt, euch zu glücklichen Menschen zu machen.«

»Wir sind noch tugendhaft und rein«, entgegneten sie, »und keine Schmach und Makel klebt an uns.«

»So lasst eure Rosse satteln und folgt mir, denn eine schöne Zukunft hat euch das Schicksal zugewiesen.«
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