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Storys

John Tanner – Das Leben eines Jägers 25

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Fünfundzwanzigstes Kapitel

Einige Zeit darauf wurde die Hungersnot unter uns so drückend, dass wir es für nötig hielten, unsere Zuflucht zu einer Jagdmedizin zu nehmen. O-ge-mah-we-ninne und ich galten für die besten Jäger in der Gruppe, und daher schickte Nah-gitsch-e-gumme jedem von uns einen kleinen ledernen Medizinbeutel, welcher gewisse zu Pulver Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 11

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Der Hexentanz auf dem Blocksberg

Das Gehöft des riesigen Gordian, Obermeister der zwölf Eisenhammerwerke des Grafen von Bardenfels, war ein großes Viereck, umgürtet von einem hohen Pfahlwerk aus geschmiedetem Eisen, die Wohnung Gordians einschließend, und die Hütten für die 30 Gesellen seiner Abteilung, von denen 26 mit ihren Frauen und Kindern darin lebten. Die 4 Unverheirateten bewohnten einen kleinen Anbau in Gordians Nähe und erhielten von ihm ihre Verpflegung. In jeder Ecke innerhalb des Pfahlwerks stand eine eiserne, mit Heu versehene Hundehütte, und in Weiterlesen →

Der Freibeuter – Eine Frau von Ehre

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 19

Die kleine Gesellschaft trat ein und sah sich bald in der Schenk- und Barbierstube der belobten Witwe. An einigen Tischen saß männliche Gesellschaft, ein Schlag Menschen, die weder Zutrauen für sich, noch für die Wirtin einzuflößen imstande waren. Sie unterhielten sich mit Würfel und Karte, und der vor ihnen dampfende Punsch zeigte zur Genüge, was ihr Geschmack war. Flaxmann hatte die Szene kaum überblickt, als er sehr lebhaft an die edle Versammlung im Kaffeehaus vor dem Dammtor in Hamburg erinnert wurde, ja er glaubte für den ersten Augenblick dieselben Gesichter zu sehen, welche ihn dort umgeben hatten, und ein ängstliches Gefühl überkam seine Seele. Die schauerlichen Erlebnisse jener wüsten Nacht und jenes grauenvollen Tags, wo er im Spiel seine Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 3

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Hiesels erste Liebe

Ignatz Stettner, der Taufpate des Hiesel, damals der reichste Bauer in Kissing, saß mit seiner jüngeren Tochter Marie, – die ältere hatte schon vor einem Jahre einen benachbarten Gerichtshalter geheiratet, – und mit den Knechten und Mägden am Tisch, um die Mittagskost einzunehmen, als Hiesel mit einem freundlichen Gruß in die Stube trat.

Marie schrie laut auf vor Freude, als sie den hübschen Hiesel wieder sah, sprang auf ihn zu, reichte ihm die Hand und wäre ihm gar um den Hals gefallen, hätte sie sich nicht vor dem Vater geschämt.
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Im fernen Westen – Der junge Auswanderer 6

Der junge Auswanderer
Kapitel 6

Freundliche Begegnungen vonseiten der Herren Holz und Gosport und ihrer Hausgenossen und Dienstboten waren gar nichts seltenes. Da Alfred Richter mittlerweile alle Wege und Stege in der ganzen Umgegend der beiden Ranches kennengelernt hatte, so traf er nicht nur häufig mit Mister Gosport und dessen Angehörigen auf seinen Ritten zusammen, sondern war auch ein häufiger Gast auf Gosports Ranch, auch wenn ihn nicht gerade Geschäfte dorthin führten. Die beiden Ranches hielten gute Nachbarschaft, und so war der heitere, frische, wackere junge Mann immer ein gern gesehener Gast in Gosports Haus. Dick und andere, welche viel draußen waren, hatten auch schon längst bemerkt, dass beinahe jedes Mal, wenn Miss Emmy in Geschäften oder zum Vergnügen ausritt, auch Alfred sich sein Pferd sattelte, und dass die Pfade der beiden jungen Leute, wenn diese Weiterlesen →