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Geisterwelten

Schauernovellen 6 – Der Märtyrer

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 2
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Der Märtyrer

Die Tugend lohnt, wenn nicht mit Glück hienieden,
belohnt sie doch das Herz mit jenem Frieden,
den keine Marter aus dem Busen reißt,
der noch im Tode Gottes Allmacht preist.
Schmach sind der Menschen arme Seelen,
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Neue Gespenster – 8. Erzählung

Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil
Achte Erzählung

Herr Bitter in Westfalen erscheint zu gleicher Zeit zu Halle im Magdeburgischen.

Als ich in Halle studiere, pflegte ich um die Zeit der Ankunft der Berliner Post zum Postamt zu gehen, um die Briefe meiner lieben Freunde sogleich in Empfang zu nehmen. In dieser Absicht ging ich denn auch eines Abends im Jahr 1770 um Weihnachten dorthin und traf die Berliner Post, die gerade angekommen war, schon an.
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Allerhand Geister – Auf dem Lichtenfels – Teil 3

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Auf dem Lichtenfels – Teil 3
Eine Festungsgeschichte

Birken war gleichfalls aufgestanden, machte eine höfliche Verbeugung und wandte sich der Außentür zu, ohne auf Claras unzufriedenes Aber Herr von Birken, das vergibt der Onkel Ihnen im Leben nicht! zu hören.

»Denn es ist ja natürlich kein Wort von dem allem wahr«, fuhr das Mädchen gegen den Adjutanten Weiterlesen →

Neue Gespenster – 7. Erzählung

Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil
Siebente Erzählung

Herr von Tsch… ersticht ein Gespenst, welches Wasser anstatt des Blut vergießt.

Meine Eltern, die ein kleines Gut bei Haynau in Schlesien besaßen, hatten mich und meinen jüngeren Bruder nach Liegnitz auf die Ritterakademie geschickt, wo wir uns zu unsrer militärischen Bestimmung ausbilden sollten. Als wir einst im Winter unsere Eltern besuchten, traf es sich, dass Weiterlesen →

Schauernovellen 5 – Der weibliche Dämon

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 2
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Der weibliche Dämon

Es ist kein Ort, den ich mit dir, mein süßer Heinrich, nicht vorzöge dem schönsten Palast der Erde.
Ja, ich würde dem Paradiese ohne dich, eine Schmerzensewigkeit mit dir vorziehen. Mehr als die Ruhe, mehr als das Glück, mehr als die ganze Welt, bist du für mich. Weil ich dich heißer liebe, als ich es sagen kann, liebe ich dich, wie du mich liebst.
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