Nach Amerika! – Zweiter Band – 02 – Teil 2
Friedrich Gerstäcker
Nach Amerika!
Zweiter Band
Leipzig, Berlin, 1855
Der Weserkahn
Teil 2
Ein junger Bursche, vielleicht achtzehn oder neunzehn Jahre alt, der auch an demselben Morgen, mit einem ledernen Tornister auf der Schulter und einem leinenen zerrissenen Staubhemd über einem sehr abgetragenen Röckchen, an das Ufer gekommen war und sein Gepäck zu dem übrigen gestellt hatte, war dann noch einmal Weiterlesen
Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 10
Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band
X. Unerwartete Hilfe
Die Ursache, aus der die Flucht des Majors so schnell entdeckt wurde, war einfach genug.
Sowohl Wardow als auch seine Leute hatten bei ihrem Unternehmen nur das Gelingen desselben im Auge, jedoch nicht die Sicherung desselben. Als sie den Turm verließen, hatten sie daher nicht daran gedacht, alle Türen desselben zu verschließen, sondern eilten nur, um davonzukommen.
Die Sternkammer – Band 4 – Kapitel 13
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 4
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Dreizehntes Kapitel
Die Anklage
Nun hatte die Szene ein sehr verschiedenes Ansehen gewonnen. Die Unterbrechung der Trauungszeremonie und die Verlegenheit des alten Wucherers, den man um seine Braut gebracht und selbst ihrer Stellvertreterin beraubt hatte, gewährten der Gesellschaft reichliche Unterhaltung, die, weit entfernt, Mitleid für den Leidenden zu Weiterlesen
Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 9
Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman Zweiter Band
IX. Die Befreiung
Als Wardow den Major verlassen hatte, beschäftigten sich seine Gedanken ganz ausschließlich mit der Angelegenheit desselben.
Der Hauptplan zur Befreiung desselben war bei dem jungen Mann bald fertig; er wollte als derjenige im blauen Turm erscheinen, der den Verhafteten zum Verhör zu führen habe. Er zweifelte nicht daran, dass man ihm den Major überantworten werde, und derselbe war alsdann auf freien Füßen.
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An der Indianergrenze – Band 1 – Kapitel 3.3
Friedrich Armand Strubberg
An der Indianergrenze
Band 1
Hannover, 1859
Kapitel 3.3
Während der Tafel wartete die Quadrone den Speisenden auf, bewegte sich flink und graziös von einem zum anderen, bewachte ihre Blicke, um rasch ihren Wünschen nachzukommen, und verwendete dabei die größte Aufmerksamkeit auf ihre Herrin, der sie ungeheißen die Speisen zutrug, welche dieselbe besonders liebte.
Die Sklavin war zur Küche gegangen, um dort etwas für Madame Morrier zu bestellen, als diese sagte : »Dieses Weiterlesen
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