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Phänomene und Legenden

Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 11

Mythen-und-Sagen-der-IndianerMatschi Manitu
oder der Böse Geist

Metowäk oder, wie die weißen Leute sagen, die Lange Insel (Long Island) war ursprünglich eine unwirtliche Sandwüste, in die sich gewöhnlich Gitschi Manitu, der Meister des Lebens, flüchtete, wenn er den Plan zur Erschaffung einer neuen Kreatur aushecken wollte. Die Insel war geräumig und durch das sie umgebende Wasser vor jedem störenden Besuch gesichert.

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Schwäbische Sagen 26

Schwäbische-Sagen

Der wilde Mann
Eine mündliche Überlieferung aus Waltensburg

Im Graubündener Oberland, in Waltensburg, droht man Kindern, die sich auf gefährliche Felsen begeben, um wilde Lilien und Steinnelken zu suchen, mit dem wilden Mann.
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Sagen- und Märchengestalten – Der Adept zu Berlin – Teil 8

Sagen- und Märchengestalten sowie Geister-, Wunder- und Aberglauben des deutschen Volkes
Mit Erzählungen von Begebenheiten der Vorzeit, die den Glauben an eine Geisterwelt förderten, Berlin, Verlag von Burmester & Stempell,1874

Der Adept zu Berlin – Teil 8

Es war am frühen Morgen des 19. Juli 1716, als im Palast des Generalfeldzeugmeisters Grafen von Rappach, des Kommandanten von Wien, sich versammelt hatten: der königlich preußische Gesandte, Staatsrat Ernst; der brandenburg-kulmbachische Gesandte, Geheime Rat Wolf; zwei Herren von Metternich; endlich der österreichische Vizekanzler, Gras Joseph von Würben-Freudenthal, als Stellvertreter seines kaiserlichen Herrn, dem ein Weiterlesen →

Starke Frauen VII

Katharina-von-Hohenzollern-SigmaringenKatharina von Hohenzollern, die Gründerin des Männerkonvent Beuron

Katharina Wilhelmine Maria Josepha zu Hohenlohe-Waldenburg Schillingsfürst wurde am 19. Januar 1817 in Stuttgart geboren.

Sie war die Tochter des Fürsten Karl Albrecht III. zu Hohenlohe-Waldenburg Schillingsfürst und dessen Ehefrau Leopoldine, geborene Fürstenberg. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte sie bei der Familie ihrer Mutter in Donaueschingen. Mit 17 reiste sie mit ihrer Mutter nach Rom. Unter dem Einfluss von Karl August Graf von Reisach, der auch ihr Beichtvater wurde, verwandelte sie sich in eine strenggläubige Katholikin, die nur noch einen Wunsch verspürte: unbedingt in ein Kloster einzutreten. Mutter und Beichtvater versuchten es ihr vergeblich auszureden. Aber dann trat Graf Erwin von Ingelheim in ihr Leben.
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Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 10

Mythen-und-Sagen-der-IndianerWäwäbisowin1
oder die Schaukel am Seeufer

Hoch oben am nördlichen Ufer des Huron lebte ein altes Weib mit ihrem Sohn und dessen Frau nebst einem kleinen Waisenknaben, den sie aus Mitleid angenommen hatte. Ihr Sohn ging tagtäglich auf die Jagd und brachte seiner Gemahlin stets fette Hirschlippen, wohlschmeckende Bärennieren und sonstige Leckerbissen mit, die sie sich dann braun und hart röstete. Diese zärtliche Aufmerksamkeit war aber der Alten ein Dorn im Auge, und sie beschloss daher, ihre Schwiegertochter umzubringen.
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